Passwörter

Veröffentlicht in Kopf am Oktober 31, 2009 von socialtuning

Als sich Hacker auf illegale Weise die Passwörter einer deutschen Singlebörse verschafften, konnte eine Liste der am häufigsten verwendeten Passwörter erstellt werden:

1. 123456

2. ficken

3. 12345

4. hallo

5. 123456789

6. 12345678

7. schatz

8. daniel

9. askim

10. nadine

11. 1234

12. passwort

13. baby

14. frankfurt

15. sommer

Und ebenfalls sehr beliebt: Haustiername, Hobby, Geburtsname der Mutter, Geburtstagsdatum, Name des Partners, Eigener Name, Fußballmannschaft , Farbe

(Aus: Das verbotene Buch)

Mehr Trinkgeld bekommen

Veröffentlicht in Hand am August 28, 2009 von socialtuning

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man den Kunden beiläufig und zurückhaltend an der Hand, Schulter oder am Arm berührt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man eine Münze (weniger als 1€ wert) auf das Tablett mit der Rechnung legt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man die Bestellung des Gastes mit exakt demselben Wortlaut wiederholt!

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man eine kleine Sonne unten auf die Rechnung malt!

- Man bekommt mehr Trinkgeld,wenn man den Kunden beiläufig und zurückhaltend an der Hand, Schulter oder am Arm berührt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man eine Münze (weniger als 1€ wert) auf das Tablett mit der Rechnung legt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man die Bestellung des Gastes mit exakt demselben Wortlaut wiederholt!

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man sich als Kellner auf dieselbe Höhe mit dem Gast begibt (leider eher unbequem).

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man sich mit dem Gast „verbündet“, indem man z.B. dem Gast von einem bestimmten Produkt (Kuchen, Wein…) abrät und stattdessen ein günstigeres und (angeblich) frischeres Produkt empfiehlt. Natürlich darf der Chef davon nichts erfahren. Der Gast wird sich für diese Geste revanchieren wollen…mit erhöhtem Trinkgeld.

- Kinder sollten bei der Bestellung direkt angesprochen werden. Ein geräuscharmes Spielzeug (z.B. Papier oder Mandalas mit Buntstiften) sollte immer zur Hand sein.

- ganz dreist: aus Spaß/ironisch beim Abkassieren zum Gast sagen: „Gib mir jetzt dein ganzes Geld!“

…und natürlich: IMMER LÄCHELN, IMMER FREUNDLICH!!!

Gehirnwäsche

Veröffentlicht in Kopf am Juni 28, 2009 von socialtuning

Der Prozess der Gehirnwäsche läuft immer in bestimmten Phasen ab, egal ob es sich dabei um die Bundeswehr, eine Entführung, eine Sekte oder DSDS handelt:

1. Phase:

Um eine Gehirnwäsche einzuleiten, also eine neue Prägung zu schaffen, muss die Person in einen Zustand infantiler Hilflosigkeit versetzt werden. Der biologische Überlebensinstinkt eines Menschen wird dadurch gezwungen, sich den neuen Regeln anzupassen. Damit einher geht eine Isolation von dem bisherigen sozialen Umfeld. Bleibt man in der Isolation allein, können Halluzinationen eintreten. Kleine Kinder, die keine Geschwister haben und eher abgeschieden leben, können imaginäre Spielgefährten erfinden. Auch Erwachsene erfinden „Gefährten“, „Führer“ oder „Erzengel“ wenn es an normalen sozialen Kontakten mangelt.

Nach der Isolation kann die erste Bezugsperson zum Mutter- oder Vaterersatz des Opfers werden. (Dies kann eine mögliche Erklärung dafür sein, dass Entführte merkwürdigerweise Sympathie für ihre Entführer empfinden.) Dies wird verstärkt, wenn diese Person dem Opfer die Mahlzeiten reicht. (Ein Tauf- oder Wiedererweckungsritual ist häufig mit einer Mahlzeit verbunden.)

2. Phase:

In der nächsten Phase, in der das Opfer weiterhin regelmäßig ernährt wird, wird das Ego des Opfers angegriffen nach dem einfachen Grundprinzip „Du hast unrecht. Wir haben Recht! Du wirst wahrscheinlich nie Recht haben, aber wir versuchen trotzdem mal es dir beizubringen“.In dieser Phase wird der bürgerliche Name abgelehnt und ein eher anales Vokabular gewählt (Komm her, du Arschloch!).

Diese Phase ist abgeschlossen, wenn das Opfer auf ehrliche Weise versucht, die Sympathie seines Herren zu suchen. Diesen echten Versuchen gehen zunächst gespielte Versuche voraus. Auf die dann folgenden ersten Belohnungen folgen auch immer wieder Rückschläge, damit das Opfer lernt, dass die zunächst gespielten Versuche nicht auf Dauer ausreichen.

3. Phase:

In der dritten Phase wird nun die neue Realität oder Ideologie vermittelt. Dabei wird darauf geachtet, dass diese neue Realität ein paar Fallen bzw. Denkfehler enthält, um dem Opfer Rückschläge zu ermöglichen („Also doch nicht richtig…“). Diese Rückschläge bewirken dann eine erhöhte Motivation des Opfers die neue Realität anzueignen. Dabei wird teilweise ein grober Unsinn vermittelt, der allerdings eine scharfe Trennung zwischen der neuen und der alten Realität ermöglicht und eine Gruppensolidarität vermittelt. Bei einem seltenen Kontakt mit der Außenwelt kann dies ein Gefühl von Unbehagen erzeugen.

Bei all dem Unsinn muss allerdings immer das Gefühl der Überlegenheit der neuen Realität vermittelt werden

Die wohl einfachste Art der Gehirnwäsche ist die Geburt. Alle oben genannte Prinzipien spielen eine Rolle und je nachdem, wie das Opfer aus seiner „normalen“ Sozialisation herauskommt, hängt davon ab, ob es als Eskimo oder Indianer oder Kommunist oder Buddhist oder Agnostiker oder Mafiosi erzogen wird!

(Aus: „Der neue Prometheues“ – Wilson)

12 Dinge,die ich über dich weiss…

Veröffentlicht in Kopf am Juni 21, 2009 von socialtuning

1. Du liest diesen post.

2. Du denkst dir „Was mache ich hier eigentlich!?“

4. Dir ist nicht aufgefallen, dass ich 3 ausgelassen habe.

5. Du kontrollierst es gerade.

6. Du lachst/schmunzelst.

7. Du liest immer noch diesen post.

8. Du weisst, dass alles was du gelesen hast wahr ist.

10. Dir ist nicht aufgefallen, dass ich 9 ausgelassen habe.

11. Du kontrollierst es gerade.

12. Dir ist nicht aufgefallen, dass es nur 10 Dinge sind.

10 Survival-Mythen

Veröffentlicht in Hand am Juni 8, 2009 von socialtuning

Mythos 1: Wenn du in der Wüste drohst zu verdursten, kannst du einem Kaktus Wasser entnehmen!

Wahrheit: Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein paar Tropfen Wasser herauspressen können. Diese werden scharf und bitter schmecken und zu Übelkeit und Krämpfen führen. Morgentau, „transpiration bags“, Anzeichen von kleinen Quellen und Flussbetten und Gesteinsmulden mit Wasser werden dir eher weiterhelfen.

Mythos 2: Wenn dich ein Hai attackiert, musst du seine Nase angreifen!

Wahrheit: Du wirst dir eher die Hand verletzen als seine Nase. Falls sich ein Angriff nicht vermeiden lässt, versuch die Augen und Kiemen so hart wie möglich zu treffen, idealerweise mit einem scharfen Gegenstand.

Mythos 3: Der sicherste Platz bei einem Erdbeben ist unter einem Türrahmen!

Wahrheit: Dieser Rat stammt aus einer Zeit, als Häuser aus instabilen Materialien mit Türrahmen aus Holz gebaut wurden. In modernen Gebäuden ist der Türrahmen der schwächste Punkt. Versteck dich lieber unter einem stabilen Objekt, wie einem Tisch.

Mythos 4: Wenn eine Bombe hochgeht, ruf 112!

Wahrheit: Vermeide es ein Handy oder Radio im Umkreis von 100 Metern eines möglichen terroristischen Anschlags zu verwenden, da es eine weitere Einheit auslösen könnte. Ruf den Notruf erst mit einem Kilometer Abstand.

Mythos 5: Saug bei einem giftigen Schlangenbiss das Gift aus derVene.

Wahrheit: Du wirst nicht in der Lage sein das Gift schnell genug herauszubekommen. Gift im Mund wird eine weitere Verbreitungsmöglichkeit für das Gift darstellen, besonders bei Rissen am Gaumen oder an den Lippen. Benutze auch keinen Schlauch zum Abbinden oder einen Eiswürfel. Stattdessen: Ruf den Notruf, halte die Wunde tiefer als das Herz und reduziere jede körperliche Aktivität auf ein Minimum.

Mythos 6: Wenn du auf dem Meer ohne Wasser gestrandet bist, kannst du dein eigenes Urin trinken!

Wahrheit: Da urin Salz enthält, beschleunigt Urin eher Dehydrieren als es zu verhindern. Legitime Quellen für Trinkwasser: regen, Schildkrötenblut und Flüssigkeit von dem Rücken und um die Augen eines Fischs.

Mythos 7: Verstaue eine Gallone Wasser pro Person & pro Tag für 3 bis 7 Tage in deiner Garage oder in deinem Keller.

Wahrheit: Dies stimmt! Allerdings besitzen viele Menschen Keller und Garagen aus Beton. Stellt man Plastikflaschen mit Wasser auf Beton wird die chemische Reaktion dieser beiden Materialien das Wasser vergiften.

Mythos 8: Wirst du von einem scharfen Gegenstand aufgespießt oder gestochen, dann zieh den Gegenstand aus der Wunde!

Wahrheit: Lass den Gegenstand in der Wunde, ruf den Notruf an und leg einen voluminösen Verband an um alles stabil zu halten. Ausnahme: der Gegenstand behindert die Atmung oder die Herz-Lungen Wiederbelebung.

Mythos 9: Verirrst du dich bei kaltem Wetter kannst du Schnee oder Eis essen um zu überleben.

Wahrheit: Schnee oder eis essen reduziert die Körpertemperatur und kann verseucht sein. Wenn möglich: Schmilz den Schnee, erhitze das Wasser und lass es abkühlen, bevor es getrunken wird.

Mythos 10: Beten hilft nicht!

Wahrheit: Studien über die Verhaltensweisen von Überlebenden haben gezeigt, dass Sie gebetet haben auch wenn sie nicht wirklich an Gott glauben. Gebete helfen dabei Gedanken zusammenzuhalten und den Geist zu fokussieren.

Grundsätzlich: Die beste Survival-Fähigkeit ist Panik zu vermeiden und stattdessen ruhig zu bleiben, organisiert, fokussiert, entschlossen und entscheidungsfreudig zu handeln.

(Aus: neil-strauss-blog)

Kognitive Fallen: Das Monty-Hall Problem

Veröffentlicht in Kopf am Mai 15, 2009 von socialtuning

In drei Kisten werden drei Ringe gelegt. Einer dieser Ringe ist sehr teuer, die anderen beiden Ringe sind wertlos.

Wähle eine der Boxen aus, in der du den wertvollen Ring vermutest. Anschließend wird einer der Boxen geöffnet, von der bekannt ist, dass sie einen wertlosen Ring enthält. Dann bekommst du die Möglichkeit, bei deiner Wahl zu bleiben oder die Kiste zu wechseln.

Solltest du wechseln oder bei der ersten Wahl bleiben?

Die meisten Menschen bleiben bei ihrer ersten Kiste, da es sich eh nach einer 50-50 Entscheidung „anfühlt“.

Die Antwort lautet: Man sollte auf jeden Fall wechseln!

Die Chancen steigen von einem Drittel zu zwei Dritteln, also von 33,3% zu 66,6%.

Zur Verdeutlichung: Stell dir statt 3 Kisten nun 100 Kisten vor, in der eine Kiste den Ring enthält! Nach der ersten Wahl werden nun 98 Kisten geöffnet und es bleiben nur noch deine erste Wahl und eine weitere Kiste ungeöffnet, sagen wir Kiste Nr. 81.

Würde dir nun eine Wechselmöglichkeit angeboten, wirkt Kiste Nr. 81 sehr viel wahrscheinlicher. Da deine erste Wahl 1% Wahrscheinlichkeit besaß (eine von 100) muss die Kiste Nummer 81 nun 99% Wahrscheinlichkeit besitzen, da die Summe der Möglichkeiten immer 100% betragen muss!

Übertragen wir dies auf die 3 Kisten. Die erste Kiste hat 33,3% Wahrscheinlichkeit (eine von 3), also muss (!) die letzte Kiste 66,6% besitzen, da beide Möglichkeiten 100% ergeben!

Abschließend und zum Trost: Viele Mathematiker konnten diese Frage nicht richtig beantworten.

(Aus: „Tricks of the mind“ Derren Brown)

Angst und Kontrolle

Veröffentlicht in Kopf am April 22, 2009 von socialtuning

Die meisten Menschen können Risiken schlecht einschätzen. Risiken, vor denen Menschen sich fürchten, sind häufig nicht die Risiken, die Menschen töten. Die Risiken, die Menschen kontrollieren können, führen seltener zu Panikreaktionen, als Risiken, über die man keine Kontrolle ausübt.

Vergleicht man den Rinderwahnsinn mit den möglichen Ausbeutung von Krankheitserregern in der Küche, dann löst der Rinderwahnsinn Panik aus, da er sich unserer Kontrolle entzieht. Den Schmutz in der eigenen Küche dagegen hat man unter Kontrolle.

Die meisten Menschen haben mehr Angst vor dem Fliegen, als vor dem Autofahren, da sie die Kontrolle über das Auto ausüben können. Beim Fliegen dagegen sind sie zahlreichen exteren Faktoren ausgeliefert. Vergleicht man die „stündliche Todesrate“  vom Fliegen mit denen des Autofahrens (da man ja häufiger im Auto unterwegs ist) so sind die beiden Werte jedoch ungefähr gleich.

(aus: „Freakonomics“ Steven D. Levitt)

Die Wahrheit erkennen

Veröffentlicht in Sprechen am April 5, 2009 von socialtuning

Anstatt sich mit der Frage zu beschäftigen, ob jemand lügt, kann man stattdessen auch den Spieß umdrehen und Kriterien nennen, die auf den Wahrheitsgehalt einer Geschichte hindeuten.

Deutsche Psychologen haben eine so genannte „Glaubhaftigkeitsbegutachtung“ entwickelt, die verschiedene Kriterien aufführt, die Menschen anwenden, wenn sie die Wahrheit sagen.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich möglich, dass eine Lügengeschichte ebenso einige dieser Punkte enthält oder einer wahren Geschichte Punkte fehlen.

1. Zeitliche Sprünge

Eine Geschichte wird nicht in der präzisen zeitlichen Abfolge, sondern mit mehreren Zeitsprüngen erzählt. Sei es um weitere Hintergrundinformationen zu nennen oder um wichtige Punkte hervorzuheben.

2. Je mehr Details, desto wahrscheinlicher ist der Wahrheitsgehalt

Lügner wiederholen nur wesentliche Informationen und können keine detaillierten Angaben von dem Ereignis machen.

3. Einbettung in den Kontext

Das Ereignis wird in einen alltäglichen Zusammenhang eingebettet. Z.B.:„Als ich wie immer um 8 Uhr die Tagesschau geschaut habe, kam auf einmal …“

4. Beschreibung von Interaktionen

Wahre Geschichten beschreiben, wie eine Person mit einer weiteren wichtigen Person ein Gespräch o.ä. hatte.

5. Wörtliche Zitate

Ein Lügner würde eher nicht Passagen aus einem Gespräch zitieren. Z.B.: Lüge: „Ich sagte ihm er solle das nicht machen.“ Wahrheit: Ich sagte zu ihm:“ Mach das bloß nicht!“

6. Unerwartete Komplikationen

Wenn die Geschichte keine unerwarteten Unterbrechungen oder Ereignisse enthält, ist sie wahrscheinlich nicht wahr.

7. Ungewöhnliche Details

Wahre Geschichten enthalten ungewöhnliche Details, wie z.B. „Er trug eine goldene Sonnenbrille“ oder „Sie hatte ein kleines Tattoo am Knöchel.“

8. Äußerungen über die Gefühle des Sprechers

Wahre Geschichten enthalten Äußerungen über die verschiedenen unterschiedlichen Gefühle, die die Person während der Geschichte durchläuft.

9. Äußerungen über die Gefühle anderer Beteiligter

Der Erzähler beschreibt die vermuteten Gefühle anderer beteiligter Personen.

10. Spontane Korrekturen

Der Erzähler unternimmt kleine Korrekturen oder fügt kleine Details zu der Geschichte ein.

11. Lücken in der Erinnerung eingestehen

Wer die Wahrheit erzählt, hat keine Probleme damit, Lücken in der Erinnerung zuzugeben. Ausnahme: „Das weiß ich nicht“ als Antwort auf eine direkte Frage.

12. Zweifel andeuten

Wer die Wahrheit spricht, mag Zweifel andeuten, dass jeder einzelne Teil der Geschichte wirklich genau so geschehen ist.

13. Selbst-Missbilligung

Der Erzähler spricht Details an, die ihn unvorteilhaft erscheinen lassen.

(Aus: „Tricks of the Mind“ Derren Brown)

siehe auch: Lügen erkennen

Irrtum

Veröffentlicht in Kopf am März 16, 2009 von socialtuning

„Im Juni wird er verschwunden sein.“

Die US-Zeitschrift „Variety“ im Frühjahr 1955 über den Rock ‘n’ Roll.

„Das Fernsehen wird sich nicht halten, weil die Leute es bald müde sein werden, jeden Abend eine Sperrholzkiste anzustarren.“

Daryl Zanuck, Filmproduzent der 20th Century Fox im Jahr 1946.

„Wir werden euch begraben.“

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow über das Wettrennen zwischen Kommunismus und Kapitalismus im November 1956.

„Die Börse hat augenscheinlich ein permanentes, hohes Plateau erreicht.“

Ökonomie-Professor Irving Fisher von der amerikanischen Yale University im Jahr 1929.

„Es wird Jahre dauern – und nicht in meiner Zeit stattfinden – bevor eine Frau Premierministerin wird.“

Margaret Thatcher, britische Premierministerin von 1979 bis 1990, im Jahr 1974.

„Wir stehen an der Schwelle zur Raketen-Post.“

Der amerikanische Postminister Arthur Summerfield im Jahr 1959.

„Vernünftige und verantwortungsbewusste Frauen wollen gar nicht wählen.“

Der ehemalige US-Präsident Grover Cleveland (1885-89 und 1893-1897) im Jahr 1905.

„Es wird noch 50 Jahre dauern, bis der Mensch fliegt.“

Wilbur Wright im Jahr 1901 – zwei Jahre vor dem ersten erfolgreichen Motorflug der Gebrüder Wilbur und Orville Wright 1903.

„Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer bei sich zu Hause haben wollen würde.“

Ken Olson, Gründer und Chef des Großcomputer-Herstellers Digital Equipment Corpo

„Flugzeuge sind interessantes Spielzeug, aber ohne militärischen Wert.“

Der französische Marschall Ferdinand Foch von der École Supérieure de Guerre im Jahr 1904.

„Wer zum Teufel will Schauspieler reden hören?“

H. M. Warner, Mitbegründer der Filmgesellschaft Warner Bros., im Jahr 1927.

„Die Amerikaner haben Bedarf für das Telefon, wir haben es nicht. Wir haben reichlich Laufburschen.“

Sir William Preece, Chefingenieur der Britischen Post, im Jahr 1876.

„Der potenzielle Weltmarkt für Kopiergeräte beträgt höchstens 5000.“

Absage von IBM an die späteren Gründer von Xerox. IBM-Berater Arthur D.Little kam zu dieser Einschätzung, – bei der genauen Zahl gibt es allerdings auch abweichende Angaben.

„Die Vorstellung, dass die Kavallerie von diesen Eisenkutschen ersetzt wird, ist absurd. Das ist fast schon Verrat.“

Ein persönlicher Adjutant des britischen Feldmarschalls Douglas Haig bei einer Panzervorführung während des Ersten Weltkriegs.

„Eine kurzlebige satirische Schundzeitschrift.“

Das US-Magazin „Time“ im Jahr 1956 über die neue Satire-Zeitschrift „Mad“.

(Aus: einestages.spiegel.de)

Die Jugend von heute

Veröffentlicht in Kopf am März 12, 2009 von socialtuning

Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe. (Keilschrifttext aus Ur, Chaldäa, um 2000 vor Christus)

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. (Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.)

In seinem Werk „Der Staat“ schreibt der große griechische Denker Platon (427 – 347v.Chr.): “ …die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat.“

Im »Dietrich von Bern«, einer anonymen mittelhochdeutschen Heldendichtung, entstanden im 13. Jahrhundert, wird die Klage Walther von Wasgensteins, eines Neffen des Kaisers, laut, ob denn Die Jugend von heute noch etwas anderes könne als den Becher schwingen.

1274 schreibt der Mönch Peter: „Die Welt macht schlimme Zeiten durch. Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wüßten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die Mädchen betrifft, sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Benehmen und ihrer Kleidung.“

Ende des 18. Jahrhunderts verfaßt Kajetan von Weiller eine »Jugendkunde«, in der u.a. zu lesen steht: „Ihr sprühet von den Ambosen eurer Thorheiten und Laster gefährliche Funken…“.

1852 heisst es in einem Regierungsbericht: „Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen … mehr und mehr verschwinde.“

„Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen: Alte haben gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, daß sie alt sind, und Junge begreifen nie, daß sie alt werden können.“ (Kurt Tucholski, Der Mensch)

(Aus: http://www.little-idiot.de/teambuilding/JugendvonHeute.pdf)