Archiv für September, 2007

Gute Noten bekommen

Veröffentlicht in Sprechen am September 30, 2007 von socialtuning

An dieser Stelle eine Idee, wie man in der Schule und an der Universität bessere Noten bekommen kann:

- Nachdem ihr eine Arbeit korrigiert und benotet zurückbekommen habt fertigt ihr eine lange Liste mit Fragen zur Arbeit an. Jeder Dozent und jeder Lehrer bietet Sprechstunden an, in denen ihr all diese Fragen stellen dürft. Auf diesem Weg lernt ihr die Vorurteile und die persönlichen Ärgernisse und Vorzüge der Person, die euch bewertet, kennen und erfahrt die Kriterien des entsprechenden Notenschlüssels.

- Werdet ihr nach Ablauf der Sprechstunde weggeschickt, kommt ihr nächste Woche wieder und fahrt mit euren alten Fragen (und neu gefundenen Fragen?) fort.

- Bei aller Höflichkeit und Sachlichkeit im Gespräch: Be a pain in the ass!!! Sorgt dafür, dass die Person gegenüber euch so schnell nicht vergisst. Nimmt keine Rücksicht, wenn euer Gesprächspartner müde wird oder genervt ist. Ihr habt ein Recht auf eure Antworten.

Wenn ihr das richtig macht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ihr

1) beim nächsten Mal eine bessere Note schreibt und daher…

2) nie wieder ein solches Gespräch mit dem Dozenten/Lehrer wiederholen müsst.

(Aus: “The 4-Hour Workweek” – Timothy Ferriss)

Ich hab (keine) Zeit!

Veröffentlicht in Hand am September 30, 2007 von socialtuning

„Keine Zeit haben“ ist ein Phänomen unserer Gesellschaft.

Hat man wirklich keine Zeit oder sind andere Dinge wichtiger? Ist es eine gut funktionierende Alltagslüge, wenn man jemanden nicht sehen möchte oder lügt man sich selbst an?

Hier ein paar Ideen, die Zeit sparen:

- Diverse Tätigkeiten des Alltags in bestimmten festen Rhythmen zu bestimmten Zeiten (E-mail einmal am Tag; Einkaufen und Aufräumen einmal die Woche; Finanzen, Rechnungen und Überweisungen einmal im Monat kontrollieren, etc.) erledigen.

-Batching: Bestimmte „Besorgungen in der Stadt“ ansammeln und alle auf einmal erledigen anstatt mehrmals die Woche in die Stadt zu fahren. Bürokram/Ablage ansammeln und in einem Rutsch erledigen anstatt einen Tag Finanzen kontrollieren, einen anderen Tag Briefe zu schreiben und am dritten Tag die Ablage wegzuheften. Im Internet lieber in einem Rutsch die Recherche zu einem bestimmten Thema, die E-mail checken und die Blogeinträge schreiben. Der Setup-Aufwand ist somit nur einmal vorhanden.

- One Task per Day: Anstatt lange „To Do“-Listen zu notieren, die wahrscheinlich nicht alle erledigt werden, lieber genau 1 Aufgabe am Tag zu 100% erledigen.

- Informationsdiät: Auf Nachrichtensendungen, Frühstücksfernsehen, Nachrichtenmagazine und Tageszeitung (wenigstens ein paar Tage) komplett verzichten. Das Handy für wenigstens ein paar Stunden am Tag ausschalten. Die Fähigkeit der selektiven Ignoranz ist Gold in Bezug auf Zeitgewinn und die Gefahr der Reizüberflutung. Falls das Gefühl entsteht etwas zu verpassen: Bei jedem Small-Talk die Frage stellen: „Was gibt´sNeues in der Welt?“ Während man am Kiosk vorbeiläuft die Schlagzeilen lesen. Eine weitere Möglichkeit sind die 4-6 Nachrichtenzeilen auf der Startseite im Videotext, da dort alles auf den Punkt formuliert wird.

- „Mal eben“ ins Internet gehen oder „kurz mal“ den Fernseher einschalten ist ein 100%-iger Zeitkiller. Grundsätzlich ist es in Ordnung sich vor dem Fernseher oder dem Computer berieseln zu lassen … wenn man diese „Zeit hat“.

- Bei allem was man tut sich immer Fragen:“Bin ich gerade produktiv oder einfach nur beschäftigt?“ Oder auch: „Erfinde ich gerade Dinge um Wichtigeres zu vermeiden?

(Aus: “The 4-Hour Workweek” – Timothy Ferriss)

Blaubart

Veröffentlicht in Theorien am September 29, 2007 von socialtuning

Die Geschichte/Sage vom Kapitän Blaubart gibt es in vielen Variationen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Das Märchen erzählt von einem reichen Mann, der die jüngste von drei Schwestern heiratet und ihr, als er einmal verreist, verbietet, ein bestimmtes Zimmer zu betreten. Als sie das Verbot übertritt, findet sie in dem Zimmer die ermordeten Frauen, die Blaubart vor ihr heiratete. Als er sie ebenfalls umbringen will, kommen im letzten Moment ihre Brüder und töten den blutdürstigen Ehemann.

Unabhängig von den zahlreichen Variationen ist vor allem die Interpretation der „Moral“ spannend: Das Schloss ist eine Metapher für die Persönlichkeit Blaubarts. Der Raum, den die Frau nicht betreten darf, ist ein Symbol für ein Geheimnis oder eine persönliche Seite oder den psychologischen Kern einer jeden Persönlichkeit, welche die Frau in einer Beziehung nicht erfahren muss.

Daraus folgt: Jeder Mann sollte sich in einer Beziehung nicht zu 100% preisgeben. Er sollte sich immer ein Geheimnis oder seinen innersten Kern für sich bewahren.

(Aus: “The Tortoise and Hare Quit the Rat Race” – Paul Dobransky)

Die Kunst etwas nicht zu beenden!

Veröffentlicht in Kopf am September 29, 2007 von socialtuning

Wenn man etwas beginnt, bedeutet das nicht, dass man es auch beenden muss!

Wenn du ein Buch oder einen Artikel liest, der dir nicht gefällt…beende ihn!

Wenn du einen Film siehst, der nichts taugt (z.B. Matrix Revolutions :) )…schalte ihn aus!

Wenn du satt bist und der Teller ist noch nicht leer…hör auf zu essen!

Übe dich in der Kunst etwas NICHT zu beenden!

Mythos Multitasking

Veröffentlicht in Hand am September 29, 2007 von socialtuning

Fingernägel schneiden, telefonieren, E-mails checken und kochen gleichzeitig ist cool?! Well…

Multitasking kann einem das Gefühl geben viel zu tun und damit gleichzeitig „ne Menge auf die Reihe zu bekommen“. Das ist psychologisch gesehen schlichtweg falsch!

Geteilte Aufmerksamkeit führt zu mehr Unterbrechungen und schadet somit den einzelnen Unternehmungen. Jede Unterbrechung einer Tätigkeit führt dazu, dass man sich in die Unternehmung neu „reindenken“ muss.

Die Lösung ist einfach: Prioritäten setzen und diese „in einem Rutsch“ zu 100% beenden. Der „Setup-Aufwand“ ist auf diese Weise einmalig.

Was ist ein „Setup-Aufwand“:

1) Ein Student möchte eine Hausarbeit schreiben. Er setzt sich dafür ein Limit von 20 Tagen. Jeden Tag wird er eine Seite (oder ein Kapitel) schreiben. Zeitaufwand pro Tag ca. 60 Minuten, insgesamt ca. 20 Stunden.

2) Ein Student möchte eine Hausarbeit schreiben. Er setzt sich ein Limit von 2 Tagen, in denen er bis spät abends/nachts an dem Text arbeitet. Am zweiten Tag arbeitet er bis die Hausarbeit beendet ist. Zeitaufwand insgesamt ca. 16-20 Stunden.

Der zweite Student vermeidet den immer wiederkehrenden „Setup-Aufwand“. In diesem Beispiel bedeutet das: sich an den Schreibtisch setzen, den Computer hochfahren, die Unterlagen zurechtlegen und vor allem in das aktuelle Kapitel reindenken (vor allem dann schwierig, wenn am Vortag das letzte Kapitel beendet wurde).

Der erste Student hat den Vorteil, den „Flow“ richtig zu nutzen. Wenn man erstmal ein Kapitel geschrieben hat, fällt das nächste Kapitel leichter. Beendet man dagegen die Arbeit und setzt sie erst am nächsten Tag fort, muss man erneut den Setup herstellen.

siehe auch: Parkinsonsches Gesetz

(Aus: “The 4-Hour Workweek” – Timothy Ferriss)

Fragen

Veröffentlicht in Vom Leben gelernt am September 28, 2007 von socialtuning

Nenne mir…

Nenne mir einen Platz, den du besuchen möchtest?

Nenne mir eine Sache, die du vor deinem Tod unbedingt machen möchtest?

Nenne mir eine Sache, die du täglich machen möchtest?

Nenne mir eine Sache, die du wöchentlich machen möchtest?

Nenne mir eine Sache, die du unbedingt lernen möchtest?

Bist du produktiv oder aktiv?

Ein kurzes Interview

Veröffentlicht in Vom Leben gelernt am September 28, 2007 von socialtuning

Beantworte Dir folgende Fragen:

1. Wann hat dir jemand das letzte mal ein Kompliment gemacht? Wie lautete es?

2. Welches Kompliment hat dich im vergangenen Jahr am meisten gefreut?

3. Wer ist dein größter Fan? Wenn er/sie deine beiden symphatischsten Eigenschaften auflisten sollte, welche würde er/sie nennen?

4. Was wäre deine Antwort, wenn man dich in einem Bewerbungsgespräch nach deiner besten Eigenschaft fragte?

5. Nenne einen Familienangehörigen, der eine positive Haltung zu dir hat – außer deinem (Ehe-)Partner. Welche deiner Eigenschaften würde er/sie als deine gewinnendste einstufen?

6. Betrachte entweder deine(n) beste(n) Freund(in) oder deine(n) Lebenspartner(in). Wenn diese Person deine beiden besten Eigenschaften auflisten sollte, welche würden das sein?

7. Denk dir ein Vorbild – jemanden, den du bewunderst und dem du nacheifern möchtest (kann Promi oder Freund sein). Nenne die beiden anziehendsten Eigenschaften dieser Person.

8.Wähle jemanden, der dich im täglichen Leben beeinflusst. Nenne die beiden Eigenschaften dieser Person, die du am liebsten magst.

Zitate

Veröffentlicht in Vom Leben gelernt am September 28, 2007 von socialtuning

“Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.” — Mark Twain

„Named must your fear be before banish it you can“ — Yoda

„Die Befriedigung ist der Tod des Verlangens“ – Unbekannt

„There are two kinds of people; those who do the work and those who take the credit. Try to be in the first group; there is less competition there.“ – Indira Gandhi

„Optimismus des Willens, Pessimismus des Intellekts“– Unbekannt

„One does not accumulate but eliminate. It is not daily increase but daily decrease. The Height of cultivation always runs to simplicity.“ –Bruce Lee

„Vor seinem 30. Lebensjahr lernt man neue Freunde kennen, danach nur noch Bekannte.“ –Herbert Feuerstein

„Man muß immer einmal öfter aufstehen als man hinfällt.“ –Winston Churchill

Angst vor Veränderung

Veröffentlicht in Kopf am September 28, 2007 von socialtuning

Die Angst vor Veränderung ist häufig sehr diffus und alles andere als konkret.

Wenn man mit dem Gedanken spielt den Job zu kündigen, eine längere Reise zu unternehmen, eine Beziehung zu beenden, um eine Lohnerhöhung zu bitten, etc., können einen Ängste häufig von dem ersten Schritt abhalten.

Es ist es immer am einfachsten nichts zu tun und alles beim alten zu belassen! Dadurch ändert sich natürlich nichts!

Wenn du dir eine bestimmte Veränderung wünschst, dann beantworte folgende Fragen ausführlich auf einem Stück Papier und lass dir dabei viel Zeit:

1. Definiere den Albtraum, das Schlimmste, was passieren könnte, wenn du deine Entscheidung zur Veränderung treffen würdest. Notiere die Nachteile detailliert. Wären die Nachteile permanent? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nachteile eintreten?

2. Welche Schritte müsstest du unternehmen, um den entstandenen Schaden zu reparieren? Wie kannst du die Dinge wieder ins Lot und unter Kontrolle bringen?

3. Was sind die permanenten und zeitweiligen Vorteile und Ergebnisse der Veränderung? Welche internen Vorteile gibt es, welche externen Vorteile? Gab es andere, weniger intelligente Personen vor dir, die diese Veränderung erfolgreich vollzogen haben?

4. Wenn du heute deine Kündigung erhalten würdest, was müsstest du unternehmen, um wieder finanziell die Kontrolle zu erhalten? Beantworte auch in diesem Fall zunächst die Fragen 1-3. Wenn du kündigst, um andere Möglichkeiten zu testen, was müsstest du unternehmen, um wieder im alten Job Fuß zu fassen?

5. Was wirst du, aufgrund deiner Ängste, letztendlich nicht tun? Was wirst du versäumen? Die Dinge, die uns ängstigen, sind häufig die Dinge, die wir unbedingt tun sollten.

6. Was für finanzielle, physische und emotionale Kosten entstehen, wenn du deine Veränderung immer wieder zurückstellst? Denk nicht nur darüber nach, welche Nachteile entstehen, wenn du handelst, sondern auch, welche Nachteile entstehen, wenn du nicht handelst! Wo wirst du in einem Jahr, in 5 Jahren und in 10 Jahren sein, wenn du nicht handelst?

7. Worauf wartest du? Es gibt nicht den berühmten „richtigen Zeitpunkt“! Das einzige, was dich noch von der Veränderung abhält, ist die Angst. Und vergiss nicht, es geht fast allen Menschen auf der Welt so! Fang an mit dem ersten Schritt!

Je konkreter die Angst mit all ihren Konsequenzen definiert wird, desto mehr verliert sie an Wirkung.

(Aus: “The 4-Hour Workweek” – Timothy Ferriss)

Stärken und Schwächen

Veröffentlicht in Kopf am September 28, 2007 von socialtuning

Es ist vorteilhafter, sich auf seine Stärken und Talente zu konzentrieren, als der Versuch seine Schwächen zu kompensieren!