Archiv für Dezember, 2007

Der Goldene Schnitt

Veröffentlicht in Theorien am Dezember 29, 2007 von socialtuning

Der Goldene Schnitt ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Größen. Dieses Verhältnis beträgt ca. 1,618:1. Der Goldene Schnitt tritt häufig in der Natur auf und wird in der Architektur und in der Kunst als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie, als ideale Proportion wahrgenommen.

Definition:“Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren verhält wie die Summe aus beiden zur größeren.“

goldener_schnitt_streckenteilung.png

Typische Einsatzgebiete des Goldenen Schnitts sind:

-Das traditionelle Fernsehformat

-Das Seitenverhältnis beim DIN-A4-Blatt

-Computermonitore (z.B. 1024 x 768 Pixel)

-Fotografien mit asymetrischer Darstellung

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Augenbewegungen

Veröffentlicht in Theorien am Dezember 28, 2007 von socialtuning

In der neurolinguistischen Programmierung (NLP) wurde die Theorie der Augenzugangshinweise entwickelt.

Die Art und Weise, wie wir uns an etwas erinnern, ist sehr eng an die Sinne gekoppelt, die wir gerne benutzen. Viele Menschen sehen ein Bild vor Augen, andere erinnern sich an Geräusche oder Gefühle, wieder andere erinnern sich an die Gerüche. Wir repräsentieren also eine Erfahrung/Erinnerung durch einen oder mehrere Sinneskanäle. Diese Sinneskanäle nennt man auch Repräsentationssysteme.

Unsere Augen bewegen sich, abhängig von unseren Gedanken, in verschiedene Richtungen. Wenn wir uns im Geist ein Bild vorstellen, bewegen sich unsere Augen nach oben. Wenn wir im Geist selber sprechen bewegen sich unsere Augen nach unten.

Durch die Augenbewegungen eines Menschen können wir erkennen, zu welchem Repräsentationssystem er oder sie gerade Zugang hat. Diese Augenbewegungen werden deshalb auch Augenzugangshinweise genannt.

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Stehen die Augen eines Menschen oben links , erinnern wir uns an etwas, was wir in unserer Vergangenheit wirklich gesehen haben. Für diese Form des Erinnerns gibt es im NLP das
Symbol Ver (visuell erinnert) .  Frage: Wie sah deine erste Lehrerin aus?

Wenn unsere Augen oben rechts stehen,  dann konstruieren wir uns in unserem Geist ein Bild, das wir bisher noch nicht in dieser Art gesehen haben (z.B. wenn Sie sich einen rosa Elefanten vorstellen oder überlegen, wie Ihre Freundin mit einem zwei Meter hohen, roten Hut aussehen würde.
(NLP-Symbol: Vk - oder visuell konstruiert). Frage: Stell Dir vor, wie es aussehen würde, wenn…

Stehen die Augen in der Mitte links , dann erinnern wir uns an Töne und Geräusche, die wir gehört haben
(NLP-Symbol: Aer - auditiv erinnert). Frage: Wie klingt dein Handy?

Augen, die in der Mitte rechts stehen, deuten darauf, dass wir uns in unserer Phantasie Töne, Geräusche oder Worte konstruieren, die wir bisher noch nicht gehört haben
(NLP-Symbol: Ak - auditiv konstruiert) Frage: Wie würde es sich anhören, wenn…

Wenn unsere Augen nach links unten zeigen, führen wir einen inneren Dialog, z.B. wenn wir uns innerlich selbst etwas zu uns sagen
(NLP-Symbol: Ad - auditiv digital). Frage: Frag dich, was du wirklich willst?

Stehen unsere Augen nach unten rechts ,  konzentrieren wir uns auf Gefühle, z.B. wenn Sie sich fragen, wie es sich anfühlt, barfuß am Strand lang zu gehen
(NLP-Symbol: K - kinästethisch). Frage: Wie fühlen sich deine Schuhe an?

Ein grundlegender Gedanke ist auf die Augenbewegungen bei anderen Menschen sorgsam zu achten und ihnen für innere Prozesse eine systematische Bedeutung zu geben.

Da die Blickrichtungen zur rechten Seite konstruierend sind, kann dies ein Signal für eine Lüge sein!

Es ist möglich, dass eine Person verschiedene Blickrichtungen miteinander kombiniert, während eine Frage beantwortet wird.  Wenn eine visuell-dominierte Person ein Geräusch erinnert, kann es sein, dass zunächst ein inneres Bild nötig ist, um sich über das Bild an die Stimme zu erinnern. Die Blickrichtungen sind dann Vk – Aer. Häufig sieht man auch, dass Menschen, egal was man sie fragt, immer zuerst in das selbe Repräsentationssystem gehen. Viele Menschen beginnen immer mit Ad. Dies ist häufig nichts anderes, als die Wiederholung der Frage.

Diese Theorie beansprucht keine Allgemeingültigkeit. Bei Linkshändern kann es seitenverkehrt sein und im Einzellfall nicht zutreffend.

(Aus: „NLP-Trainingsprogramm“ Bert Feustel)

Shit happens

Veröffentlicht in Theorien am Dezember 28, 2007 von socialtuning

Religious Truths

TAOISM: Shit happens.

BUDDHISM: If shit happens, it isn’t really shit.

HINDUISM: This shit has happened before.

ISLAM: If shit happens, it is the will of Allah.

CATHOLOCISM: Shit happens because you deserve it.

PROTESTANTISM: Let shit happen to somebody else.

JUDAISM: Why does shit always happen to us?

ATHEIST: I don’t believe his shit

ZEN-BUDDHISM: What is the sound of shit happening?

HARE KRISHNA: Shit happens/ Shit happens/ Happens, happens/ Shit happens

CONFUCIANISM: Confucius says: „Shit happens“

AGNOSTICS: Facts happen

EVANGELISTS: Send me $8 million or shit will happen to you

CHRISTIAN SCIENTISTS: Only good shit happens

JEHOVA’S WITTNESSES: Let us in and we will tell you why shit happens

SHINTOISM: Shit happens spiritually and naturally

Medizinische Mythen

Veröffentlicht in Gesundheit am Dezember 27, 2007 von socialtuning

1) Wir nutzen nur 10% (25%) unserer Gehirnkapazität

Dies ist nicht richtig: MRI- und PET-Untersuchungen zeigen genauso wie biochemische Verfahren keinerlei inaktive Bereiche im Gehirn. Vielleicht haben Quacksalber diese Legende erfunden, um ihren Kunden geistige Getränke zur Gehirnstimulation zu verkaufen.

2) Der Mensch braucht 2 Liter Wasser am Tag

Der Flüssigkeitsbedarf eines Menschen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Klimatische Rahmenbedingungen, Körpermasse, Konstitution und der Grad der körperlichen Aktivität. Zuviel Wasser kann den Körper schaden, da es Salz entzieht.

Vermutlich wurde in einer vor Jahrzehnten veröffentlichten Empfehlung Wasser pur mit Flüssigkeit aus Getränken, Obst und Gemüse verwechselt. Der eine braucht mehr Wasser, der andere weniger!

3) Haare wachsen schneller und werden dunkler, wenn man sie rasiert

Die Rasur beschleunigt das Wachstum der Haare in keiner Weise und steil hochstehende rasierte Haarstoppel sind auffälliger als flach anliegende flache Härchen.

4) Lesen bei schlechtem Licht verdirbt die Augen

Lesen bei schlechtem Licht strengt an und ermüdet die Augen. Dadurch kann es passieren, dass man die Buchstaben verschwommener wahrnimmt und evtl. Kopfschmerzen bekommt. Dies führt allerdings nicht zu permanenten Schäden an den Augen.

5) Handys sind ein Risiko in Krankenhäusern

Beweise oder dokumentierte Fälle von Schäden durch Handys gibt es nicht! In mehreren Studien wurde ein Störpotential nachgewiesen, wenn man einen sehr kurzen Abstand hält.

Die positiven Effekte lassen sich allerdings leicht nachweisen: durch die verbesserte Kommunikation lassen sich die Reaktionszeit verkürzen und Fehler vermeiden.

(Aus: spiegel.de)

Die goldene Mitte

Veröffentlicht in Kopf am Dezember 18, 2007 von socialtuning

Bei Umfragen und empirischen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die meisten Personen genau die Mitte einer Skala bevorzugen.

Beispiel: Wie fanden Sie den Schauspieler XY in dem Film?

sehr schlecht o o o o o sehr gut

Wenn man einen Wert zwischen 1 und 5 ankreuzen soll, wählen viele Menschen die Nummer 3, also die „goldene Mitte.“

Aus diesem Grund ist man in dein meisten Untersuchungen dazu übergegangen, Skalen mit einer geraden Anzahl an Möglichkeiten zu wählen. Man „muss“ sich hier für die eine oder andere Tendenz festlegen.

Beispiel: Wie fanden Sie den Schauspieler XY in dem Film?

sehr schlecht o o o o sehr gut

Dieses Phänomen wird ebenso im Supermarkt genutzt. Ein Produkt wird häufig in 3 Preisklassen angeboten. Die Marke, die verkauft werden soll, erhält den mittleren Preis.

Big 5

Veröffentlicht in Kopf am Dezember 14, 2007 von socialtuning

Vergleicht man die Eigenarten tausender Persönlichkeiten stößt man auf wiederkehrende Muster und Merkmale. Einige dieser Merkmale korrilieren hoch mit anderen Merkmalen. Wer z.B. fröhlich ist neigt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zur Geselligkeit. Wen Ängste plagen, der neigt auch zu Depressionen.

Unsere Persönlichkeitsattribute werden also nicht regelmäßig auf einer „Ebene“ verteilt, sondern bündeln sich oder gruppieren sich entlang von Achsen. Daraus hat sich ein Konzept herauskristalliert, welches genau 5 dieser Persönlichkeitsachsen zur Persönlichkeitsbeschreibung nutzt…die „Big Five“:

Extraversion————————————Introversion

Extraversion: herzlich, gesellig, durchsetzungsfähig, aktiv, …

Introversion: reserviert, halten sich im Hintergrund, ruhig, …

Seelische Stabilität————————–Neurotizismus

Seelische Stabilität: ausgeglichene Individuen

Neurotizismus: ängstlich, reizbar, verletzlich, impulsiv, …

Verträglichkeit———————————Unverträglichkeit

Verträglichkeit: vertrauensvoll, freimütig, altruistisch, bescheiden, gutherzig, …

Unverträglichkeit: argwöhnisch, berechnend, egoistisch, kalt, …

Gewissenhaftigkeit—————————wenig gewissenhaft

Gewissenhaftigkeit: kompetent, ordnungsliebend, pflichtbewusst, leistungsorientiert, …

wenig gewissenhaft: leichtfüßig, phlegmatisch, uneffizient, …

offen für neue Erfahrungen————-vertraute Situationen

offen für neue Erfahrungen: fantasiebegabt, kunstinteressiert, feinsinnig, neugierig, aufgeschlossen, …

vertraute Situationen: konservativ, folgen gleichen Mustern, …

Jeder Mensch hat eine persönliche Position auf allen 5 Achsen. Alle 5 Positionen ergeben dann ein Profil der eigenen Persönlichkeit. Diese Positionen lassen sich auf beliebig feinen Unterteilungen positionieren. Es handelt sich also in den wenigsten Fällen um Positionen an einem (extremen) Ende einer Achse.

Diese persönlichen Positionen drängen sich in der Mitte der Achsen und sind am Rand eher dünn besiedelt.

Ein korrekter und hilfsbereiter Mensch zeigt demnach eine hohe Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und befindet sich auf den anderen 3 Achsen eher im Mittelfeld. Desweiteren zeigen sich einige Eigenschaften einer Persönlichkeit erst durch die Kombination von 2 oder sogar mehr der Big-Five-Skalen:

Schüchtern: Ein introvertierter Mensch ist erst dann schüchtern, wenn er auch einen hohen Neurotizismus (also Unsicherhheit/geringes Selbstwertgefühl) zeigt.

Lustig: Ein lustiger Mensch zeigt eine Verbindung von hoher Extraversion und hoher Verträglichkeit.

Vertrauensvoll: Ein vertrauensvoller Mensch steht für hohe Verträglichkeit und niedrigen Neurotizismus.

Unreif: Ein unreifer Mensch zeigt niedrige Gewissenhaftigkeit und niedrige Offenheit.

So grob dieses Raster auf den ersten Blick wirkt, so vielfältig ist die Anzahl der möglichen Kombinationen … je nachdem wie viele Unterteilungen man auf einer Achse wählt.

Unsere persönliche Verästelung mag durchaus als einzigartig gelten. Und so schmeichelhaft dies auch klingen mag, neigen wir doch dazu Menschen in Schubladen zu sortieren, anstatt nach ihrer Einzigartigkeit zu suchen. Dies schafft Orientierung und erleichtert die Übersicht.

Bei einer Untersuchung von 151 Kindergartenkindern stellten sich 3 prototypische Persönlichkeitprofile heraus:

1) die überkontrollierten Kinder:

brav und rücksichtsvoll, gehemmt, verträglich, hilfsbereit, gehorsam, gefügig, halten sich an Regeln, Mangel an Selbstvertrauen, von außen gesteuert und daher wenig Zutrauen in ihren eigenen Willen.

2) die unterkontrollierten Kinder

impulsiv, vital, lebhaft, unruhig, nicht grüblerisch, aufgebracht, schlecht gelaunt, aggresiv, schieben Schuld auf andere, keine hohen Ansprüche an sich selbst.

3) der resiliente Typ

anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, Selbstvertrauen, keine starken Stimmungsschwankungen, Anforderungen und Belastungen gut gewachsen.

Die über- und unterkontrollierten Kinder machen etwa 50% der Fälle aus.

Genau diese drei Typen finden sich auch bei Erwachsenen wieder.

Natürlich ist jeder Mensch ein Unikat, aber auch nicht so einzigartig, wie manch einer denkt.

Zitat aus „Das Leben des Bryan“:

Bryan: „Ihr seid alle Individuen!“

Das Volk: „Ja, wir sind alle Individuen!“

(Aus: Psychologie Heute-compact – Selbsterkenntnis)

Schmerzen ertragen & Kontrolle erhalten

Veröffentlicht in Sprechen am Dezember 13, 2007 von socialtuning

Menschen können wesentlich stärkere Schmerzen ertragen, wenn sie das Gefühl haben, diesen Schmerz jederzeit beenden zu können. Man fühlt sich nicht der Situation ausgeliefert.

-Dies ist der Grund, warum jeder (gute) Zahnarzt vor dem Bohren dem Patienten die Möglichkeit gibt die Behandlung durch ein Zeichen abbrechen zu können. Dies führt dazu, dass der Patient stärkere Schmerzen ertragen kann.

-Ein weiteres Beispiel findet sich in der Computer-Tomographie. Die Patienten bekommen einen „Panik-Knopf“ in die Hand, der es Ihnen jederzeit ermöglicht die Behandlung abzubrechen.

Dieses Phänomen lässt sich im Alltag nutzen, um Kontrolle unter Druck zurückzugewinnen. Wenn man den Autopilot in Streßsituationen abschalten kann, kann man ein besseres Verhalten unter Druck erlangen.

Es gibt im wesentlichen 6 typische Symptome, die auf Drucksituationen schließen lassen:

1) große körperliche Anspannung

Unter Druck heben wir die Schultern an oder schieben die Füße im Sitzen zurück.

Daraus folgt: Die Schultern senken, zurücklehnen und mindestens einen Fuß mit der gesamten Fußsohle auf den Boden setzen.

2) den Atem anhalten 

Ein bekanntes Beispiel ist die Anspannung beim Sport, die dazu führt, dass der Atem angehalten wird.

Daraus folgt: Tiefes bewusstes Ausatmen

3) der Drang zu schnell zu reden

Unter Druck versucht man ein unangenehmes Thema mit einer höheren Sprechgeschwindigkeit „schneller“ zu beenden. Situationen, in denen man sich rechtfertigen muss, sind hierfür ein gutes Beispiel.

Daraus folgt: Langsam sprechen und Pausen einbauen

4) Unterbrechen von Gesprächspartnern

Dies geschieht unter Druck, da man ungeduldig wird und dem Gesprächspartner dabei helfen möchte Licht ins Dunkle zu bringen.

Daraus folgt: Ausreden lassen mit einem Lächeln

5) Sagen statt Fragen

Wer fragt führt. Wer behauptet, muss beweisen. Unter Drucksituationen können unnötige Aussagen die Situation verschlimmern.

Daraus folgt: Unnötige Aussagen vermeiden und Fragen formulieren, wie: „Können Sie diese Aussage belegen?“ oder „Woher haben Sie diese Informationen?“

6) verstärkt persönliche Erfahrungen einbringen

Die eigenen Erfahrungen sind ausschlaggebend für unsere Überzeugungen und Einstellungen. Der Einblick in das Persönliche macht allerdings auch verwundbar und kann von Gegnern gegen einen verwendet werden.

Daraus folgt: Persönliches zurückhalten und Fakten vorziehen.

Jeder Mensch reagiert unter Druck anders und jeder Mensch kann einen eigenen Weg finden, mit Druck besser umzugehen.

Ein soziales Gesetz

Veröffentlicht in Sprechen am Dezember 9, 2007 von socialtuning

In jeder sozialen Interaktion reagiert immer eine Person stärker auf die andere Person.

Wenn man nicht mehr auf andere Menschen reagiert um Akzeptanz zu erlangen, fühlen die anderen Menschen einen höheren Wert und beginnen selber zu reagieren.

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Lästereien

Veröffentlicht in Kopf am Dezember 8, 2007 von socialtuning

Hermann Hesse sagt in Demian: „Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in ihm etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist das regt uns nicht auf!“

Faszinierend oder empörend?

Ein Mensch mit gesundem Selbstbewusstsein und Souveränität kennt auch die dunklen Seiten der eigenen Persönlichkeit, lässt sich aber nicht von ihnen beherrschen.

Diese dunklen Seiten ihrer Persönlichkeit ignorieren viele Menschen gerne, weil es das Leben vielleicht etwas einfacher macht.

Man vertuscht, ignoriert und blendet aus, was einem nicht gefällt.

Aber erst, wenn wir auch die Nachteile unserer Persönlichkeit sehen, können wir auch daraus lernen. Wenn wir Sie akzeptieren, können wir Sie im nächsten Schritt kontrollieren.

Wer sich selbst gegenüber sicher ist, für den erfüllt ein Angriff (=Lästereien) auf andere keine nützliche Funktion.

-Wenn Sporthasser über Sportler lästern, bekämpfen sie vielleicht das schlechte Gewissen über den Mangel an Bewegung.

-Wenn berufstätige Frauen über Mütter lästern, bekämpfen sie vielleicht den verdrängten Wunsch, auch Mutter zu sein und zeigen so eine gewisse Unsicherheit gegenüber der eigenen Rolle.

-Wenn man anderen Menschen ihre Erfolge nicht gönnt und mit Neid reagiert, zeigt dies vielleicht den Frust darüber bisher keine eigenen Erfolge vorweisen zu können.

-Wenn man über einen Bekannten lästert, der großen Erfolg bei Frauen hat, so zeigt dies vielleicht seine eigene Unsicherheit gegenüber dem anderen Geschlecht. Hätte man selber genügend Erfolge vorzuweisen oder wäre man in einer glücklichen Beziehung, so hätte man wahrscheinlich nicht viele Gründe zu lästern.

Wenn einem andere Menschen auf die Nerven gehen oder Ärger in uns auslösen, sagt dies viel über uns aus.

Was von den Lästereien über andere steckt in mir?

Sich selbst eingestehen, dass dieser Teil der Persönlichkeit da ist und diese Seite akzeptieren, kann einen einen großen Schritt weiter bringen, sich selber kennen zulernen und eine gewisse Souveränität zu erlangen.

Fortsetzung folgt…

Veröffentlicht in Kopf am Dezember 6, 2007 von socialtuning

Warum werden Kassenschlager so häufig fortgesetzt, wenn sie doch selten den Erfolg des „Originals“ haben?

Ein Filmstudio trägt grundsätzlich ein sehr hohes Risiko mit seinen finanziellen Investitionen in ein Filmprojekt. Ungefähr 9 von 10 Filmen spielen nicht das Geld ein, das in die Produktion investiert wurde.

Eine Faustformel in der Filmbranche lautet: Das Sequel eines Films bringt ca. 2/3 des finanziellen Erfolgs des Originals.

Daraus folgt: Eine Fortsetzung eines erfolgreichen Films ist ein sicherer finanzieller Erfolg.

Es gibt Fälle, in denen die Fortsetzung mehr Geld einspielt als das Original (Fluch der Karibik).