Archiv für April, 2008

social circle

Veröffentlicht in Kopf am April 16, 2008 von socialtuning

Stell dir folgende Situation vor: Du stehst auf einem Tisch und eine zweite Person steht daneben auf dem Boden. Du versuchst nun die Person neben dir auf den Tisch zu ziehen, während die andere Person neben dir versucht, dich herunterzuziehen.

Wer wird gewinnen?

Es ist ein physikalisches Gesetz, dass es leichter fällt jemand herunter- als hochzuziehen. Die andere Person muss sich nur „hängen lassen“.

Die meisten Menschen denken, sie sind stark genug sich nicht von ihrem Bekanntenkreis beeinflussen zu lassen. Allerdings lernen Menschen von klein auf durch Imitation und dies ist meist ein unbewusster Prozess.

Bekannte und Freunde beeinflussen uns viel stärker, als wir denken, und ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind.

Sage mir mit wem du gehst und ich sage dir, wer du bist!

(Aus: “Der Weg zur finanziellen Freiheit!” – Bodo Schäfer)

Vogelgrippe

Veröffentlicht in Kopf am April 8, 2008 von socialtuning

Zu Beginn des Jahres 2005 wurde in den Medien vor der Gefahr einer Vogelgrippe gewarnt. Wissenschaftler sprachen von einer drohenden Pandemie.

Laut Robert-Koch-Institut sterben in Deutschland jedes Jahr ca. 8000-10000 Menschen an der „normalen Grippe.

Die zwei asiatischen Opfer der Vogelgrippe wurden beide eingeäschert, so dass eine nachträgliche Überprüfung des Verdachts nicht mehr möglich ist.

Die „infizierten“ Höckerschwäne, die man auf Rügen fand, sind keine Zugvögel. Sie haben als standorttreue Tiere dort überwintert. Der Vogelflug aus dem Süden hatte noch nicht eingesetzt.

Auf der Nachbarinsel Riems befasst man sich mit Impfstoffen für Tierseuchen. Kann man hier eher eine Beziehung zu den toten Schwänen aufbauen als zu asiatischen Ländern?

US-Präsident Bush machte im November 2005 die Vogelgrippe zur Chefsache und kündigte an, für 7,1 Milliarde US-Dollar das Grippemittel Tamiflu zu kaufen. Der ehemalige amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist Mehrheitsaktionär und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der amerikanischen Firma „Gilead Science“, welche die Rechte an Tamiflu hält.

Tamiflu besitzt erhebliche Nebenwirkungen. In Japan gab es 12 Todesfälle und 32 Fälle von Halluzinationen, Verwirrtheit und Delirium (Arznei-Telegramm 11/05).

Darüber wie gefährlich eine Vogelgrippe wirklich ist, kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

Mit der Angst der Menschen kann man immer viel Geld verdienen.

Titel=Größe

Veröffentlicht in Kopf am April 1, 2008 von socialtuning

Untersuchungen zum Einfluss des Autoritätsstatus auf die Wahrnehmung der Körpergröße zeigen, dass Menschen mit hoch angesehenen Titeln größer geschätzt werden, als sie sind.

In einem australischen Experiment wurde den Schülern von 5 Klassen ein Mann als Besucher aus England vorgestellt. Einer Klasse wurde er als Student vorgestellt, der zweiten Klasse als Tutor, der dritten Klasse als Assistent, der vierten Klasse als Dozent und der fünften Klasse als Professor.

Nachdem er den Raum verlassen hatte, sollten die Schüler seine Größe schätzen. Es zeigte sich, dass der Mann mit jedem Schritt auf der Statusleiter um durchschnittlich 1,3 cm wuchs. Der „Professor“ wurde somit 6,5 Zentimeter größer geschätzt als der „Student“.

Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass Politiker nach einer gewonnenen Wahl auf ihre Bürger größer wirken.

(Aus: „Die Psychologie des Überzeugens“ – Robert B. Cialdini)

OK

Veröffentlicht in Sprechen am April 1, 2008 von socialtuning

Wofür stehen die beiden Buchstaben „OK“?

Es gibt zahlreiche Erklärungen, hier sind drei:

-Bei den Choctaw-Indianern gibt es ein Wort „okeh“, das so viel heißt wie „in der Tat“.

-Ein gewisser Otto Krause, bei den Fort-Autowerken zuständig für die Endkontrolle, zeichnete unbeanstandete Autos mit seinen Initialen „O.K.“.

-Der preußische General Steuben, der die Truppen George Washingtons im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten befehligte, konnte zwar Englisch sprechen, jedoch nicht schreiben. So unterzeichnete er seine Befehle mit „orl korrekt“ – lautschriftlich für „all correct“.

(Aus: “Duden – Auf gut Deutsch!”)