Elf, Zwölf
Warum zählt man einundzwanzig, zweiundzwanzig, aber nicht einszehn, zweizehn? Warum haben wir eigene Wörter für elf und zwölf?
Die Antwort liegt in der germanischen Sitte, Gegenstände für Kauf und Verkauf in Zwölferpacks zu bündeln. Warum aber handelten die Germanen mit einem Dutzend (dem Gros) und dem Schock (=60)?
Eine Erklärung ist, dass man ein Zehnerbündel nur halbieren und fünfteln kann, das Dutzend dagegen halbieren, dritteln, vierteln und sechsteln.
(Aus: “Duden – Auf gut Deutsch!”)