Archiv für Oktober, 2008

Die 10-Prozent-Regel

Veröffentlicht in Kopf am Oktober 26, 2008 von socialtuning

Die 10-Prozent-Regel besagt, dass wenn man etwas Erlerntes nach 10 Jahren noch wissen möchte, sollte man das Erlernte nach einem Jahr noch mal auffrischen.

Wer eine Telefonnummer noch in zehn Tagen wissen will, sollte sie nach einem Tag auffrischen, sonst ist sie futsch.

Wer sein Führerscheinwissen noch in zehn Jahren parat haben will, sollte es spätestens nach einem Jahr noch mal auffrischen.

Ziele setzen

Veröffentlicht in Kopf am Oktober 26, 2008 von socialtuning

Ein einfacher Weg sich zufriedener und glücklicher zu fühlen, ist sich regelmäßig Ziele zu setzen.

Dabei sollte man einige Kriterien beachten, die dazu führen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese Ziele auch erreicht werden. Diese wären…

1. Positiv formuliert

Das Gehirn kann keine Negationen verarbeiten. Sagt man: Denk bitte nicht an einen Rennwagen“, dann wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest kurz an einen Rennwagen denken.

Beispiel: Bei meinem nächsten Referat möchte ich nicht mehr so schnell und leise reden. Bei meinem nächsten Referat möchte ich laut und deutlich sprechen.

2. Keine Vergleiche

Zielformulierungen sollten keinen Vergleich zu bisherigen Ereignissen oder anderen Personen herstellen.

Beispiel: Bei meinem nächsten Referat möchte ich besser sein als … . Bei meinem nächsten Referat möchte ich durch Zwischenfragen das Publikum miteinbeziehen und meine Grafiken übersichtlich gestalten.

3. Konkretion, Präzision, Timing und Kontext

Das Ziel sollte konkrete Hinweise enthalten, was wie wann und evtl. mit wem genau geschehen soll.

Beispiel: Ich möchte gerne geduldiger sein. Ich möchte gerne bei der nächsten Diskussion mit meinem Partner vor jeder Äußerung tief durchatmen und mir so einen Moment zum Nachdenken geben.

4. Realistisch

Ziele sollten immer realistisch formuliert werden.

Beispiel: Ich möchte in 4 Monaten 40 kg abnehmen. Ich möchte in 2 Monaten 4 kg abnehmen.

5. Einfach und überschaubar

Ziele sollten nicht zu groß oder zu kompliziert formuliert werden. Man kann z.B. große ambitionierte Ziele in kleinere überschaubare Unterziele zerlegen.

Beispiel: Ich möchte mein Studium in drei Jahren abschließen. Ich möchte in diesem Semester 5 Scheine machen.

6. Kurze messbare Feedback-Schleifen

Beispiel: ich möchte meinen Umsatz in 2 Jahren um 33% steigern. Ich möchte meinen Umsatz in 3 Monaten um 4% und in 6 Monaten um 8% steigern.

7. Selbst kontrollierbar

Bei richtig formulierten Zielen spielt man eine aktive Rolle und ist nicht abhängig von äußeren Umständen.

Beispiel: Ich möchte beliebter werden. Ich werde an mir arbeiten um liebenswerter zu werden.

8. Repräsentieren

Wie sieht das Leben aus, wenn das Ziel erreicht wurde. Was verändert sich an einem selbst? Je genauer und phantasievoller diese Vorstellung ist, desto besser.

9. Konseqzenzen beachten

Zum Schluss eines der wichtigsten Kriterien für das Erreichen von Zielen.Zielsetzungen bringen Veränderung in das Leben. Ein Ziel mag attraktiv erscheinen, aber ist man auch bereit alle Konsequenzen in Kauf zu nehmen? Es mag attraktiv klingen das Studium unter der Regelstudienzeit abzuschließen, aber welche Belastungen erwarten einen dadurch in jedem einzelnen Semester über mehrere Jahre?

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger. Seneca