Archiv nach Kategorie "Hand"

Mehr Trinkgeld bekommen

Veröffentlicht in Hand am August 28, 2009 von socialtuning

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man den Kunden beiläufig und zurückhaltend an der Hand, Schulter oder am Arm berührt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man eine Münze (weniger als 1€ wert) auf das Tablett mit der Rechnung legt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man die Bestellung des Gastes mit exakt demselben Wortlaut wiederholt!

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man eine kleine Sonne unten auf die Rechnung malt!

- Man bekommt mehr Trinkgeld,wenn man den Kunden beiläufig und zurückhaltend an der Hand, Schulter oder am Arm berührt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man eine Münze (weniger als 1€ wert) auf das Tablett mit der Rechnung legt.

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man die Bestellung des Gastes mit exakt demselben Wortlaut wiederholt!

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man sich als Kellner auf dieselbe Höhe mit dem Gast begibt (leider eher unbequem).

- Man bekommt mehr Trinkgeld, wenn man sich mit dem Gast „verbündet“, indem man z.B. dem Gast von einem bestimmten Produkt (Kuchen, Wein…) abrät und stattdessen ein günstigeres und (angeblich) frischeres Produkt empfiehlt. Natürlich darf der Chef davon nichts erfahren. Der Gast wird sich für diese Geste revanchieren wollen…mit erhöhtem Trinkgeld.

- Kinder sollten bei der Bestellung direkt angesprochen werden. Ein geräuscharmes Spielzeug (z.B. Papier oder Mandalas mit Buntstiften) sollte immer zur Hand sein.

- ganz dreist: aus Spaß/ironisch beim Abkassieren zum Gast sagen: „Gib mir jetzt dein ganzes Geld!“

…und natürlich: IMMER LÄCHELN, IMMER FREUNDLICH!!!

10 Survival-Mythen

Veröffentlicht in Hand am Juni 8, 2009 von socialtuning

Mythos 1: Wenn du in der Wüste drohst zu verdursten, kannst du einem Kaktus Wasser entnehmen!

Wahrheit: Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein paar Tropfen Wasser herauspressen können. Diese werden scharf und bitter schmecken und zu Übelkeit und Krämpfen führen. Morgentau, „transpiration bags“, Anzeichen von kleinen Quellen und Flussbetten und Gesteinsmulden mit Wasser werden dir eher weiterhelfen.

Mythos 2: Wenn dich ein Hai attackiert, musst du seine Nase angreifen!

Wahrheit: Du wirst dir eher die Hand verletzen als seine Nase. Falls sich ein Angriff nicht vermeiden lässt, versuch die Augen und Kiemen so hart wie möglich zu treffen, idealerweise mit einem scharfen Gegenstand.

Mythos 3: Der sicherste Platz bei einem Erdbeben ist unter einem Türrahmen!

Wahrheit: Dieser Rat stammt aus einer Zeit, als Häuser aus instabilen Materialien mit Türrahmen aus Holz gebaut wurden. In modernen Gebäuden ist der Türrahmen der schwächste Punkt. Versteck dich lieber unter einem stabilen Objekt, wie einem Tisch.

Mythos 4: Wenn eine Bombe hochgeht, ruf 112!

Wahrheit: Vermeide es ein Handy oder Radio im Umkreis von 100 Metern eines möglichen terroristischen Anschlags zu verwenden, da es eine weitere Einheit auslösen könnte. Ruf den Notruf erst mit einem Kilometer Abstand.

Mythos 5: Saug bei einem giftigen Schlangenbiss das Gift aus derVene.

Wahrheit: Du wirst nicht in der Lage sein das Gift schnell genug herauszubekommen. Gift im Mund wird eine weitere Verbreitungsmöglichkeit für das Gift darstellen, besonders bei Rissen am Gaumen oder an den Lippen. Benutze auch keinen Schlauch zum Abbinden oder einen Eiswürfel. Stattdessen: Ruf den Notruf, halte die Wunde tiefer als das Herz und reduziere jede körperliche Aktivität auf ein Minimum.

Mythos 6: Wenn du auf dem Meer ohne Wasser gestrandet bist, kannst du dein eigenes Urin trinken!

Wahrheit: Da urin Salz enthält, beschleunigt Urin eher Dehydrieren als es zu verhindern. Legitime Quellen für Trinkwasser: regen, Schildkrötenblut und Flüssigkeit von dem Rücken und um die Augen eines Fischs.

Mythos 7: Verstaue eine Gallone Wasser pro Person & pro Tag für 3 bis 7 Tage in deiner Garage oder in deinem Keller.

Wahrheit: Dies stimmt! Allerdings besitzen viele Menschen Keller und Garagen aus Beton. Stellt man Plastikflaschen mit Wasser auf Beton wird die chemische Reaktion dieser beiden Materialien das Wasser vergiften.

Mythos 8: Wirst du von einem scharfen Gegenstand aufgespießt oder gestochen, dann zieh den Gegenstand aus der Wunde!

Wahrheit: Lass den Gegenstand in der Wunde, ruf den Notruf an und leg einen voluminösen Verband an um alles stabil zu halten. Ausnahme: der Gegenstand behindert die Atmung oder die Herz-Lungen Wiederbelebung.

Mythos 9: Verirrst du dich bei kaltem Wetter kannst du Schnee oder Eis essen um zu überleben.

Wahrheit: Schnee oder eis essen reduziert die Körpertemperatur und kann verseucht sein. Wenn möglich: Schmilz den Schnee, erhitze das Wasser und lass es abkühlen, bevor es getrunken wird.

Mythos 10: Beten hilft nicht!

Wahrheit: Studien über die Verhaltensweisen von Überlebenden haben gezeigt, dass Sie gebetet haben auch wenn sie nicht wirklich an Gott glauben. Gebete helfen dabei Gedanken zusammenzuhalten und den Geist zu fokussieren.

Grundsätzlich: Die beste Survival-Fähigkeit ist Panik zu vermeiden und stattdessen ruhig zu bleiben, organisiert, fokussiert, entschlossen und entscheidungsfreudig zu handeln.

(Aus: neil-strauss-blog)

Casino Tricks

Veröffentlicht in Hand, Kopf am Februar 27, 2009 von socialtuning

Um den Gästen eine „angenehme Atmosphäre“ zu ermöglichen (sprich: möglichst viel Geld auszugeben), benutzen Casinos folgende Tricks:

- dämmriges Licht

- sanfte Musik

- eine irreführende Architektur, die es schwer macht den Ausgang des Gebäudes zu finden

- keine Uhren oder Fenster, die ein Zeitgefühl ermöglichen

- günstige alkoholische Getränke von attraktiven Kellnerinnen

- Sauerstoff wird der Luft beigemischt, um länger wach zu bleiben

- im Hintergrund werden Glocken- und Sirenengeräusche eingeblendet, die einem das Gefühl geben, dass irgendjemand irgendwo im Casino gerade etwas gewinnt

(Aus: Der Mentalist, Staffel 1, Episode 6)

Der Lebkuchen-Mythos

Veröffentlicht in Hand, Kopf am Februar 22, 2009 von socialtuning

Lebkuchen wird NICHT jedes Jahr früher im Handel angeboten. Seit 25 Jahren kommen traditionell die ersten Lebkuchen Anfang September in die Läden.

Würden die Kunden keinen Lebkuchen kaufen, würde der Handel auch keinen Platz für diese Produkte zur Verfügung stellen.

Der höchste Absatz von Lebkuchen findet im November statt, einem durchgängig kalten Monat.

(Aus: Interview mit Hermann Bühlbecker, Inhaber der Aachener Lambertz-Gruppe, in: Süddeutsche Zeitung Wissen, Dez 2008)

Richtig Spicken

Veröffentlicht in Hand am September 7, 2008 von socialtuning

- präparierte Schmierblätter auslegen

- Spickzettel im Schuh verstecken und auf dem Klo lesen

- Butterbrotpapier oder Verpackungen beschriften

- Poster im Klassenzimmer oder Hörsaal groß beschriften. Die Aufsicht schaut nur auf die Prüflinge.

(Aus: “Neon” – Ausgabe September 2008)

Die Eisenhower-Methode (richtig Aufräumen)

Veröffentlicht in Hand am September 7, 2008 von socialtuning

Teilen sie ihren Tisch oder Fußboden in 4 Felder. Dann arbeiten sie sich systematisch durch den Stapel der zu ordnenden Unterlagen auf ihrem Schreibtisch.

1. Feld: Wegwerfen! Hierhin kommt alles, was weggeschmissen werden kann (alte Reiseprospekte, Grußkarten, Zeitschriften, Gebrauchsanleitungen alter Geräte, alte Briefe).

2. Feld: Delegieren! Hierhin kommt alles, was andere für sie erledigen können.

3. Feld: Wichtig! Hier liegt alles, was in nächster Zeit dringend erledigt werden muss. Welche ersten 2-3 Schritte sind notwendig, um die Aufgabe zu erledigen? Bei diesem Stapel besonders geizig sein.

4. Feld: Quickie! Hier kommen die Unterlagen hin, die sie erledigen können, während sie beim Aufräumen sind. dies geht mit: 1) dem Telefon 2) per Fax oder 3) in den richtigen Ordner ablegen.

Die Eisenhower-Methode funktioniert,wenn man sich an drei Regeln hält:

-keine Zwischenhaufen bilden

-jedes Papier einmal anfassen

- keine zusätzlichen Felder bilden

(Aus: “simplify your life” – Tiki,Küstenmacher)

Die magische 7!

Veröffentlicht in Hand am Juni 26, 2008 von socialtuning

Die Kapazität unseres Bewusstseins ist sehr begrenzt. Deswegen können wir nur einige wenige Informationseinheiten bewusst aufnehmen. Der Psychologe Georg A. Miller hat bereits in den 50er Jahren festgestellt, dass der Mensch nur maximal 5 bis 9 Informationen (chunks) aufnehmen kann.

In der Praxis kann dies z.B. folgendermaßen genutzt werden:

- Die gesamte Information (z.B. ein Vortrag) in weniger als 7 Einheiten unterteilen.

- Je komplizierter die Information, desto weniger chunks verwenden.

- Chunks bzw. Einheiten können sein: Unterstreichungen, Cluster, Absätze, Aufzählungen, Farben, Formen, etc.

- Anstatt 12 Dinge aufzulisten, lieber 2mal6-Aufzählungen.

- Durch Sorgen und Beschwerden und auch durch die bewusste Ausführung einer Handlung werden bereits einige chunks belegt.

Einige praktische Beispiele:

- Versuchen Sie, sich diese Zahl in 10 Sekunden einzuprägen: 25081989771320349

Dies ist schwierig, da 17 chunks vorhanden sind. Unterteilt man die Zahlen allerdings in sinnvolle Einheiten, fällt es leichter: Am 25.08.1989 feierten wir den 77. Geburtstag von Opa. Wir haben 13 Zimmer für 20 Gäste. 34 Gäste fahren wieder nach Hause. Am nächsten Morgen wurden 9 Kopfschmerztabletten verteilt.

- Einkaufsliste (unsortiert): Milch, Eier, Schwarzbrot, Schinken, Käse, Bananen, Croissants, Butter, Brötchen, Bier, Wasser, Äpfel, …

Einkaufsliste (sortiert): Getränke: Milch, Wasser, Bier Obst: Bananen, Äpfel Backwaren: Schwarzbrot, Brötchen, Croissants, Mehl, Eier Brotbelag: Schinken, Käse

(Aus: “simplify your life” – Tiki,Küstenmacher)

Gegen Schluckauf

Veröffentlicht in Hand am Mai 4, 2008 von socialtuning

Zuerst muss man ein großes Glas mit Wasser füllen. Die Person mit dem Schluckauf muss nun die Ohren mit den Fingern fest verschließen, so dass es richtig dicht ist.

Die andere Person hält nun ein Glas Wasser so an den Mund, dass die Person, so lang sie kann, ununterbrochen trinken muss.

Vorher wird ein Zeichen vereinbart, wann das Glas abgesetzt wird, z.B. ein Zwinkern.

Nachdem das Glas abgesetzt wurde, sollte man die betroffene Person sofort in ein Gespräch verwickeln, also irgendwelche Fragen stellen.

In den wenigen Fällen, in denen es nicht auf Anhieb funktioniert, kann man die Prozedur nochmal wiederholen.

Wirklich erfolgreich ist die Methode, wenn sie zu zweit praktiziert wird.

(Aus: “Neon” – Ausgabe September 2008)

Die „Low Ball“-Technik

Veröffentlicht in Hand am März 18, 2008 von socialtuning

Bei der Low Ball“-Technik wird der Kunde durch ein besonderes Entgegenkommen (z.B. ein Preisnachlass von 400€) zu einer Kaufentscheidung verführt. Nachdem dann die Entscheidung zum Kauf gefällt wurde und kurz bevor alles unter Dach und Fach ist, macht der Anbieter einen geschickten Rückzieher von dem besonderen Entgegenkommen.

Das ursprüngliche Argument zum Kauf ist nun nicht mehr vorhanden; der Kunde hat aber inzwischen eigene Gründe entwickelt bzw. ein Kommitment gemacht, um den Kauf zu rechtfertigen.

Ein Beispiel:

Einigen Kunden wird beim Autokauf zu Beginn ein deutlicher Preisnachlass geboten. Dieser Nachlass ist jedoch nicht ernst gemeint. Es führt vielmehr dazu, dem Kunden die Entscheidung abzuringen bei dem Händler ein Auto zu kaufen. Wenn diese Entscheidung getroffen wurde bzw. der Kunde sich festgelegt hat, beginnt der Autoverkäufer

· eine Probefahrt mit dem Kunden

· mit dem Kunden zusammen eine handvoll Verkaufsunterlagen auszufüllen

· ausgiebig über die Finanzierung zu sprechen

· evtl. den Wagen ein paar Stunden auszuleihen „um ihn den Kollegen und der Familie zu zeigen“

All diese Tätigkeiten dienen dazu, den Kunden auf den Wagen festzulegen. In dieser Zeit findet der Kunde neue Gründe, die die ursprüngliche Entscheidung (der Preisnachlass) festigen und die bisherigen Investitionen rechtfertigen.

Dann passiert auf einmal etwas Unvorhergesehenes. Es wird ein Fehler in der Kalkulation entdeckt oder die Klimaanlage wurde „versehentlich“ nicht mitberechnet oder (um selbst von jedem Verdacht erhaben zu sein) die Bank hat einen Fehler in der Kalkulation.

Nun wird genau der Betrag, der ursprünglich das besondere Entgegenkommen darstellte, wieder hinzugefügt, was bei mehreren tausend Euro im Kontrast nicht sehr kostspielig wirkt. Der Kunde könnte nun theoretisch von dem Kauf zurücktreten. Da er aber bereits in den Deal „investiert“ hat, bleibt er bei der Entscheidung und kauft den Wagen, obwohl es für ihn keine nennenswerte Vorteile gibt.

(Aus: “Die Psychologie des Überzeugens” – Robert B. Cialdini)

Ein Trick zur Überwindung schlechter Angewohnheiten

Veröffentlicht in Hand, Kopf am März 18, 2008 von socialtuning

Möchte man eine schlechte Angewohnheit loswerden, kann man sich ein Gummiband um das Handgelenk ziehen und dieses den ganzen Tag tragen.

Tritt dann das unerwünschte Verhalten auf (z.B. ein bestimmter negativer Gedanke), lässt man das Gummiband kräftig gegen die Innenseite des Handgelenks schnalzen.

Durch den Schmerz wird das unerwünschte Verhalten unterbrochen. Langfristig verbindet das Gehirn das unerwünschte Verhalten mit dem Schmerz.