Archiv nach Kategorie "Kopf"

Passwörter

Veröffentlicht in Kopf am Oktober 31, 2009 von socialtuning

Als sich Hacker auf illegale Weise die Passwörter einer deutschen Singlebörse verschafften, konnte eine Liste der am häufigsten verwendeten Passwörter erstellt werden:

1. 123456

2. ficken

3. 12345

4. hallo

5. 123456789

6. 12345678

7. schatz

8. daniel

9. askim

10. nadine

11. 1234

12. passwort

13. baby

14. frankfurt

15. sommer

Und ebenfalls sehr beliebt: Haustiername, Hobby, Geburtsname der Mutter, Geburtstagsdatum, Name des Partners, Eigener Name, Fußballmannschaft , Farbe

(Aus: Das verbotene Buch)

Gehirnwäsche

Veröffentlicht in Kopf am Juni 28, 2009 von socialtuning

Der Prozess der Gehirnwäsche läuft immer in bestimmten Phasen ab, egal ob es sich dabei um die Bundeswehr, eine Entführung, eine Sekte oder DSDS handelt:

1. Phase:

Um eine Gehirnwäsche einzuleiten, also eine neue Prägung zu schaffen, muss die Person in einen Zustand infantiler Hilflosigkeit versetzt werden. Der biologische Überlebensinstinkt eines Menschen wird dadurch gezwungen, sich den neuen Regeln anzupassen. Damit einher geht eine Isolation von dem bisherigen sozialen Umfeld. Bleibt man in der Isolation allein, können Halluzinationen eintreten. Kleine Kinder, die keine Geschwister haben und eher abgeschieden leben, können imaginäre Spielgefährten erfinden. Auch Erwachsene erfinden „Gefährten“, „Führer“ oder „Erzengel“ wenn es an normalen sozialen Kontakten mangelt.

Nach der Isolation kann die erste Bezugsperson zum Mutter- oder Vaterersatz des Opfers werden. (Dies kann eine mögliche Erklärung dafür sein, dass Entführte merkwürdigerweise Sympathie für ihre Entführer empfinden.) Dies wird verstärkt, wenn diese Person dem Opfer die Mahlzeiten reicht. (Ein Tauf- oder Wiedererweckungsritual ist häufig mit einer Mahlzeit verbunden.)

2. Phase:

In der nächsten Phase, in der das Opfer weiterhin regelmäßig ernährt wird, wird das Ego des Opfers angegriffen nach dem einfachen Grundprinzip „Du hast unrecht. Wir haben Recht! Du wirst wahrscheinlich nie Recht haben, aber wir versuchen trotzdem mal es dir beizubringen“.In dieser Phase wird der bürgerliche Name abgelehnt und ein eher anales Vokabular gewählt (Komm her, du Arschloch!).

Diese Phase ist abgeschlossen, wenn das Opfer auf ehrliche Weise versucht, die Sympathie seines Herren zu suchen. Diesen echten Versuchen gehen zunächst gespielte Versuche voraus. Auf die dann folgenden ersten Belohnungen folgen auch immer wieder Rückschläge, damit das Opfer lernt, dass die zunächst gespielten Versuche nicht auf Dauer ausreichen.

3. Phase:

In der dritten Phase wird nun die neue Realität oder Ideologie vermittelt. Dabei wird darauf geachtet, dass diese neue Realität ein paar Fallen bzw. Denkfehler enthält, um dem Opfer Rückschläge zu ermöglichen („Also doch nicht richtig…“). Diese Rückschläge bewirken dann eine erhöhte Motivation des Opfers die neue Realität anzueignen. Dabei wird teilweise ein grober Unsinn vermittelt, der allerdings eine scharfe Trennung zwischen der neuen und der alten Realität ermöglicht und eine Gruppensolidarität vermittelt. Bei einem seltenen Kontakt mit der Außenwelt kann dies ein Gefühl von Unbehagen erzeugen.

Bei all dem Unsinn muss allerdings immer das Gefühl der Überlegenheit der neuen Realität vermittelt werden

Die wohl einfachste Art der Gehirnwäsche ist die Geburt. Alle oben genannte Prinzipien spielen eine Rolle und je nachdem, wie das Opfer aus seiner „normalen“ Sozialisation herauskommt, hängt davon ab, ob es als Eskimo oder Indianer oder Kommunist oder Buddhist oder Agnostiker oder Mafiosi erzogen wird!

(Aus: „Der neue Prometheues“ – Wilson)

12 Dinge,die ich über dich weiss…

Veröffentlicht in Kopf am Juni 21, 2009 von socialtuning

1. Du liest diesen post.

2. Du denkst dir „Was mache ich hier eigentlich!?“

4. Dir ist nicht aufgefallen, dass ich 3 ausgelassen habe.

5. Du kontrollierst es gerade.

6. Du lachst/schmunzelst.

7. Du liest immer noch diesen post.

8. Du weisst, dass alles was du gelesen hast wahr ist.

10. Dir ist nicht aufgefallen, dass ich 9 ausgelassen habe.

11. Du kontrollierst es gerade.

12. Dir ist nicht aufgefallen, dass es nur 10 Dinge sind.

Kognitive Fallen: Das Monty-Hall Problem

Veröffentlicht in Kopf am Mai 15, 2009 von socialtuning

In drei Kisten werden drei Ringe gelegt. Einer dieser Ringe ist sehr teuer, die anderen beiden Ringe sind wertlos.

Wähle eine der Boxen aus, in der du den wertvollen Ring vermutest. Anschließend wird einer der Boxen geöffnet, von der bekannt ist, dass sie einen wertlosen Ring enthält. Dann bekommst du die Möglichkeit, bei deiner Wahl zu bleiben oder die Kiste zu wechseln.

Solltest du wechseln oder bei der ersten Wahl bleiben?

Die meisten Menschen bleiben bei ihrer ersten Kiste, da es sich eh nach einer 50-50 Entscheidung „anfühlt“.

Die Antwort lautet: Man sollte auf jeden Fall wechseln!

Die Chancen steigen von einem Drittel zu zwei Dritteln, also von 33,3% zu 66,6%.

Zur Verdeutlichung: Stell dir statt 3 Kisten nun 100 Kisten vor, in der eine Kiste den Ring enthält! Nach der ersten Wahl werden nun 98 Kisten geöffnet und es bleiben nur noch deine erste Wahl und eine weitere Kiste ungeöffnet, sagen wir Kiste Nr. 81.

Würde dir nun eine Wechselmöglichkeit angeboten, wirkt Kiste Nr. 81 sehr viel wahrscheinlicher. Da deine erste Wahl 1% Wahrscheinlichkeit besaß (eine von 100) muss die Kiste Nummer 81 nun 99% Wahrscheinlichkeit besitzen, da die Summe der Möglichkeiten immer 100% betragen muss!

Übertragen wir dies auf die 3 Kisten. Die erste Kiste hat 33,3% Wahrscheinlichkeit (eine von 3), also muss (!) die letzte Kiste 66,6% besitzen, da beide Möglichkeiten 100% ergeben!

Abschließend und zum Trost: Viele Mathematiker konnten diese Frage nicht richtig beantworten.

(Aus: „Tricks of the mind“ Derren Brown)

Angst und Kontrolle

Veröffentlicht in Kopf am April 22, 2009 von socialtuning

Die meisten Menschen können Risiken schlecht einschätzen. Risiken, vor denen Menschen sich fürchten, sind häufig nicht die Risiken, die Menschen töten. Die Risiken, die Menschen kontrollieren können, führen seltener zu Panikreaktionen, als Risiken, über die man keine Kontrolle ausübt.

Vergleicht man den Rinderwahnsinn mit den möglichen Ausbeutung von Krankheitserregern in der Küche, dann löst der Rinderwahnsinn Panik aus, da er sich unserer Kontrolle entzieht. Den Schmutz in der eigenen Küche dagegen hat man unter Kontrolle.

Die meisten Menschen haben mehr Angst vor dem Fliegen, als vor dem Autofahren, da sie die Kontrolle über das Auto ausüben können. Beim Fliegen dagegen sind sie zahlreichen exteren Faktoren ausgeliefert. Vergleicht man die „stündliche Todesrate“  vom Fliegen mit denen des Autofahrens (da man ja häufiger im Auto unterwegs ist) so sind die beiden Werte jedoch ungefähr gleich.

(aus: „Freakonomics“ Steven D. Levitt)

Irrtum

Veröffentlicht in Kopf am März 16, 2009 von socialtuning

„Im Juni wird er verschwunden sein.“

Die US-Zeitschrift „Variety“ im Frühjahr 1955 über den Rock ‘n’ Roll.

„Das Fernsehen wird sich nicht halten, weil die Leute es bald müde sein werden, jeden Abend eine Sperrholzkiste anzustarren.“

Daryl Zanuck, Filmproduzent der 20th Century Fox im Jahr 1946.

„Wir werden euch begraben.“

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow über das Wettrennen zwischen Kommunismus und Kapitalismus im November 1956.

„Die Börse hat augenscheinlich ein permanentes, hohes Plateau erreicht.“

Ökonomie-Professor Irving Fisher von der amerikanischen Yale University im Jahr 1929.

„Es wird Jahre dauern – und nicht in meiner Zeit stattfinden – bevor eine Frau Premierministerin wird.“

Margaret Thatcher, britische Premierministerin von 1979 bis 1990, im Jahr 1974.

„Wir stehen an der Schwelle zur Raketen-Post.“

Der amerikanische Postminister Arthur Summerfield im Jahr 1959.

„Vernünftige und verantwortungsbewusste Frauen wollen gar nicht wählen.“

Der ehemalige US-Präsident Grover Cleveland (1885-89 und 1893-1897) im Jahr 1905.

„Es wird noch 50 Jahre dauern, bis der Mensch fliegt.“

Wilbur Wright im Jahr 1901 – zwei Jahre vor dem ersten erfolgreichen Motorflug der Gebrüder Wilbur und Orville Wright 1903.

„Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer bei sich zu Hause haben wollen würde.“

Ken Olson, Gründer und Chef des Großcomputer-Herstellers Digital Equipment Corpo

„Flugzeuge sind interessantes Spielzeug, aber ohne militärischen Wert.“

Der französische Marschall Ferdinand Foch von der École Supérieure de Guerre im Jahr 1904.

„Wer zum Teufel will Schauspieler reden hören?“

H. M. Warner, Mitbegründer der Filmgesellschaft Warner Bros., im Jahr 1927.

„Die Amerikaner haben Bedarf für das Telefon, wir haben es nicht. Wir haben reichlich Laufburschen.“

Sir William Preece, Chefingenieur der Britischen Post, im Jahr 1876.

„Der potenzielle Weltmarkt für Kopiergeräte beträgt höchstens 5000.“

Absage von IBM an die späteren Gründer von Xerox. IBM-Berater Arthur D.Little kam zu dieser Einschätzung, – bei der genauen Zahl gibt es allerdings auch abweichende Angaben.

„Die Vorstellung, dass die Kavallerie von diesen Eisenkutschen ersetzt wird, ist absurd. Das ist fast schon Verrat.“

Ein persönlicher Adjutant des britischen Feldmarschalls Douglas Haig bei einer Panzervorführung während des Ersten Weltkriegs.

„Eine kurzlebige satirische Schundzeitschrift.“

Das US-Magazin „Time“ im Jahr 1956 über die neue Satire-Zeitschrift „Mad“.

(Aus: einestages.spiegel.de)

Die Jugend von heute

Veröffentlicht in Kopf am März 12, 2009 von socialtuning

Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe. (Keilschrifttext aus Ur, Chaldäa, um 2000 vor Christus)

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. (Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.)

In seinem Werk „Der Staat“ schreibt der große griechische Denker Platon (427 – 347v.Chr.): “ …die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat.“

Im »Dietrich von Bern«, einer anonymen mittelhochdeutschen Heldendichtung, entstanden im 13. Jahrhundert, wird die Klage Walther von Wasgensteins, eines Neffen des Kaisers, laut, ob denn Die Jugend von heute noch etwas anderes könne als den Becher schwingen.

1274 schreibt der Mönch Peter: „Die Welt macht schlimme Zeiten durch. Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wüßten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die Mädchen betrifft, sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Benehmen und ihrer Kleidung.“

Ende des 18. Jahrhunderts verfaßt Kajetan von Weiller eine »Jugendkunde«, in der u.a. zu lesen steht: „Ihr sprühet von den Ambosen eurer Thorheiten und Laster gefährliche Funken…“.

1852 heisst es in einem Regierungsbericht: „Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen … mehr und mehr verschwinde.“

„Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen: Alte haben gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, daß sie alt sind, und Junge begreifen nie, daß sie alt werden können.“ (Kurt Tucholski, Der Mensch)

(Aus: http://www.little-idiot.de/teambuilding/JugendvonHeute.pdf)

Casino Tricks

Veröffentlicht in Hand, Kopf am Februar 27, 2009 von socialtuning

Um den Gästen eine „angenehme Atmosphäre“ zu ermöglichen (sprich: möglichst viel Geld auszugeben), benutzen Casinos folgende Tricks:

- dämmriges Licht

- sanfte Musik

- eine irreführende Architektur, die es schwer macht den Ausgang des Gebäudes zu finden

- keine Uhren oder Fenster, die ein Zeitgefühl ermöglichen

- günstige alkoholische Getränke von attraktiven Kellnerinnen

- Sauerstoff wird der Luft beigemischt, um länger wach zu bleiben

- im Hintergrund werden Glocken- und Sirenengeräusche eingeblendet, die einem das Gefühl geben, dass irgendjemand irgendwo im Casino gerade etwas gewinnt

(Aus: Der Mentalist, Staffel 1, Episode 6)

Der Lebkuchen-Mythos

Veröffentlicht in Hand, Kopf am Februar 22, 2009 von socialtuning

Lebkuchen wird NICHT jedes Jahr früher im Handel angeboten. Seit 25 Jahren kommen traditionell die ersten Lebkuchen Anfang September in die Läden.

Würden die Kunden keinen Lebkuchen kaufen, würde der Handel auch keinen Platz für diese Produkte zur Verfügung stellen.

Der höchste Absatz von Lebkuchen findet im November statt, einem durchgängig kalten Monat.

(Aus: Interview mit Hermann Bühlbecker, Inhaber der Aachener Lambertz-Gruppe, in: Süddeutsche Zeitung Wissen, Dez 2008)

Fragen zum Glück

Veröffentlicht in Kopf am November 14, 2008 von socialtuning

Erinnern Sie sich an eine Situation, wo Ihnen das Erreichen eines bestimmten Ziels nicht die erwartete emotionale Erfüllung gebracht hat.

Wie würden Sie Glück definieren? Wie wichtig ist es für Sie, glücklich zu sein?

Fühlen Sie sich manchmal in einer endlosen Tretmühle? Wenn Sie ihr Leben von außen betrachten, welchen Rat würden Sie sich selbst geben?

Denken Sie an eine Phase zurück, in der Sie – nur kurz oder über längere Zeit – wie ein Hedonist gelebt haben. Was waren die Vor- und Nachteile dieses Lebensstils?

Versetzen Sie sich in eine Zeit zurück, als Ihnen alles egal war und Sie nicht über Ihr gegenwärtiges Unglücklichsein hinausschauen konnten. Welchen Ratschlag hätten Sie sich gegeben, wenn Sie Ihre Situation von außen betrachtet hätten?

Erinnern Sie sich an eine Zeit, als sie sich sowohl am gegenwärtigen wie auch am zukünftigen Nutzen erfreut haben.

Hinterfragen Sie ein paar Dinge, die Sie sich wünschen, immer mit einem neuen „Warum?“ – sei es ein größeres Haus, eine Beförderung oder was auch immer. Achten Sie darauf, wie viele „Warum-Fragen“ nötig sind, bis Sie beim Glücklichsein angelangt sind…

Erstellen Sie mental eine Liste von kleinen und großen Dingen, die Ihnen Freude machen.

Stellen Sie sich Dinge vor, die Ihnen etwas bedeuten. Was macht Ihr Leben sinnvoll? welche täglichen oder wöchentlichen Aktivitäten haben für Sie eine Bedeutung?

Welche Aufgaben würden Sie reizen und Ihr Potenzial zum Ausdruck bringen?

Denken sie zurück an eine schrierige Erfahrung. Was haben Sie aus ihr gelernt? In welcher Hinsicht sind Sie dadurch persönlich gewachsen?

Was ist für Sie alles Gold von Fort Knox wert?

Wird ihr Glücksgefühl dadurch beeinträchtigt, dass Sie sich zu viele Gedanken über Reichtum und Prestige machen?

Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie sich vollkommen auf etwas eingelassen haben. Was hatte Ihre Entschlossenheit zur Folge? Was nehmen Sie sich gegenwärtig vor?

Welche Ziele haben Ihnen in der Vergangenheit das größte Glücksgefühl gebracht, indem sie Ihnen eine Reise ermöglichten, die Ihnen Spaß machte und gleichzeitig etwas bedeutete? Welche Ziele könnten zukünftig die gleiche Wirkung auf Sie haben?

Welche Ziele haben Sie, die mit Ihren wünschen übereinstimmen? Gibt es irgendwelche inneren oder äußeren Hindernisse, die Sie davon abhalten, diese Ziele zu verfolgen?

Stellen Sie sich einen typischen Tag vor. Ist er mehr von Aktivitäten gefüllt, die Sie tun müssen oder die Sie tun wollen? Freuen Sie sich überhaupt auf einen neuen Tag oder eine neue Woche?

Denken Sie an den besten Lehrer oder die beste Lehrerin, die Sie in der Schule hatten.  Wie hat er oder sie es geschafft, Sie für das Lernen zu begeistern?

Wann machen Sie die Erfahrung des Flow?

Akzeptieren Sie negative Gefühle als naturgegeben oder unterdrücken Sie alles Unangenehme? Erlauben Sie sich selbst, „nur ein Mensch“ wie alle anderen zu sein …?

Können Sie ihre Erfahrungen in der Schule und bei der Arbeit als ein Privileg betrachten?

Erinnern Sie sich an Ihre schönsten Momente bei der Arbeit.  Wie wichtig für die positive Erfahrung waren die äußeren Bedingungen eines bestimmten Projekts oder Ihres Arbeitsplatzes?

Sehen Sie Ihre Arbeit als Job, Karriere oder Berufung? Stellen Sie sich dieselbe Frage auch hinsichtlich früherer Tätigkeiten.

Wie können Sie ihre gegenwärtige Arbeit so betrachten, dass sie mehr Bedeutung für Sie bekommt? Was können Sie verändern?

Denken Sie an Menschen, die Ihnen nahestehen. Würden Sie gern mehr Zeit mit Ihnen verbringen? Was können Sie tun, damit dies für Sie möglich ist?

Welche Eigenschaften besitzt ihr inneres Selbst?

Wie können Sie ihrem Partner oder ihrer Partnerin dabei helfen, Sie besser kennenzulernen? Wie können Sie mehr über ihren Partner oder ihrer Partnerin erfahren?

Denken Sie an eine Situation, in der Sie jemanden geholfen haben. Nehmen Sie erneut die Gefühle wahr, die Sie dabei hatten.

Welche kurze Aktivitäten geben Ihnen Kraft, weil sie eine Bedeutung für Sie haben und Ihnen Spaß machen?

Welche Erfahrungen oder welche Menschen haben zu Ihrem Glücksgefühl beigetragen?

Welche inneren oder äußeren Faktoren halten Sie davon ab, glücklich zu sein?

Haben Sie Erfahrungen gemacht, die Sie dazu veranlassten, Ihre Prioritäten neu zu bestimmen? Was hat sich aufgrund Ihrer neuen Einsichten verändert?

In welchen Bereichen oder bei welchen Aktivitäten haben Sie das Gefühl, aus Zeitdruck Abstriche an Ihrem Glücksempfinden zu machen?

Wie wird sich Ihr Leben im denken und Handeln verändern, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit stärker auf Ihr Glücksgefühl richten?

(Aus: “Glücklicher” Tal Ben-Shahar)