Casino Tricks

Veröffentlicht in Hand, Kopf am Februar 27, 2009 von socialtuning

Um den Gästen eine „angenehme Atmosphäre“ zu ermöglichen (sprich: möglichst viel Geld auszugeben), benutzen Casinos folgende Tricks:

- dämmriges Licht

- sanfte Musik

- eine irreführende Architektur, die es schwer macht den Ausgang des Gebäudes zu finden

- keine Uhren oder Fenster, die ein Zeitgefühl ermöglichen

- günstige alkoholische Getränke von attraktiven Kellnerinnen

- Sauerstoff wird der Luft beigemischt, um länger wach zu bleiben

- im Hintergrund werden Glocken- und Sirenengeräusche eingeblendet, die einem das Gefühl geben, dass irgendjemand irgendwo im Casino gerade etwas gewinnt

(Aus: Der Mentalist, Staffel 1, Episode 6)

Der Lebkuchen-Mythos

Veröffentlicht in Hand, Kopf am Februar 22, 2009 von socialtuning

Lebkuchen wird NICHT jedes Jahr früher im Handel angeboten. Seit 25 Jahren kommen traditionell die ersten Lebkuchen Anfang September in die Läden.

Würden die Kunden keinen Lebkuchen kaufen, würde der Handel auch keinen Platz für diese Produkte zur Verfügung stellen.

Der höchste Absatz von Lebkuchen findet im November statt, einem durchgängig kalten Monat.

(Aus: Interview mit Hermann Bühlbecker, Inhaber der Aachener Lambertz-Gruppe, in: Süddeutsche Zeitung Wissen, Dez 2008)

Fragen zum Glück

Veröffentlicht in Kopf am November 14, 2008 von socialtuning

Erinnern Sie sich an eine Situation, wo Ihnen das Erreichen eines bestimmten Ziels nicht die erwartete emotionale Erfüllung gebracht hat.

Wie würden Sie Glück definieren? Wie wichtig ist es für Sie, glücklich zu sein?

Fühlen Sie sich manchmal in einer endlosen Tretmühle? Wenn Sie ihr Leben von außen betrachten, welchen Rat würden Sie sich selbst geben?

Denken Sie an eine Phase zurück, in der Sie – nur kurz oder über längere Zeit – wie ein Hedonist gelebt haben. Was waren die Vor- und Nachteile dieses Lebensstils?

Versetzen Sie sich in eine Zeit zurück, als Ihnen alles egal war und Sie nicht über Ihr gegenwärtiges Unglücklichsein hinausschauen konnten. Welchen Ratschlag hätten Sie sich gegeben, wenn Sie Ihre Situation von außen betrachtet hätten?

Erinnern Sie sich an eine Zeit, als sie sich sowohl am gegenwärtigen wie auch am zukünftigen Nutzen erfreut haben.

Hinterfragen Sie ein paar Dinge, die Sie sich wünschen, immer mit einem neuen „Warum?“ – sei es ein größeres Haus, eine Beförderung oder was auch immer. Achten Sie darauf, wie viele „Warum-Fragen“ nötig sind, bis Sie beim Glücklichsein angelangt sind…

Erstellen Sie mental eine Liste von kleinen und großen Dingen, die Ihnen Freude machen.

Stellen Sie sich Dinge vor, die Ihnen etwas bedeuten. Was macht Ihr Leben sinnvoll? welche täglichen oder wöchentlichen Aktivitäten haben für Sie eine Bedeutung?

Welche Aufgaben würden Sie reizen und Ihr Potenzial zum Ausdruck bringen?

Denken sie zurück an eine schrierige Erfahrung. Was haben Sie aus ihr gelernt? In welcher Hinsicht sind Sie dadurch persönlich gewachsen?

Was ist für Sie alles Gold von Fort Knox wert?

Wird ihr Glücksgefühl dadurch beeinträchtigt, dass Sie sich zu viele Gedanken über Reichtum und Prestige machen?

Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie sich vollkommen auf etwas eingelassen haben. Was hatte Ihre Entschlossenheit zur Folge? Was nehmen Sie sich gegenwärtig vor?

Welche Ziele haben Ihnen in der Vergangenheit das größte Glücksgefühl gebracht, indem sie Ihnen eine Reise ermöglichten, die Ihnen Spaß machte und gleichzeitig etwas bedeutete? Welche Ziele könnten zukünftig die gleiche Wirkung auf Sie haben?

Welche Ziele haben Sie, die mit Ihren wünschen übereinstimmen? Gibt es irgendwelche inneren oder äußeren Hindernisse, die Sie davon abhalten, diese Ziele zu verfolgen?

Stellen Sie sich einen typischen Tag vor. Ist er mehr von Aktivitäten gefüllt, die Sie tun müssen oder die Sie tun wollen? Freuen Sie sich überhaupt auf einen neuen Tag oder eine neue Woche?

Denken Sie an den besten Lehrer oder die beste Lehrerin, die Sie in der Schule hatten.  Wie hat er oder sie es geschafft, Sie für das Lernen zu begeistern?

Wann machen Sie die Erfahrung des Flow?

Akzeptieren Sie negative Gefühle als naturgegeben oder unterdrücken Sie alles Unangenehme? Erlauben Sie sich selbst, „nur ein Mensch“ wie alle anderen zu sein …?

Können Sie ihre Erfahrungen in der Schule und bei der Arbeit als ein Privileg betrachten?

Erinnern Sie sich an Ihre schönsten Momente bei der Arbeit.  Wie wichtig für die positive Erfahrung waren die äußeren Bedingungen eines bestimmten Projekts oder Ihres Arbeitsplatzes?

Sehen Sie Ihre Arbeit als Job, Karriere oder Berufung? Stellen Sie sich dieselbe Frage auch hinsichtlich früherer Tätigkeiten.

Wie können Sie ihre gegenwärtige Arbeit so betrachten, dass sie mehr Bedeutung für Sie bekommt? Was können Sie verändern?

Denken Sie an Menschen, die Ihnen nahestehen. Würden Sie gern mehr Zeit mit Ihnen verbringen? Was können Sie tun, damit dies für Sie möglich ist?

Welche Eigenschaften besitzt ihr inneres Selbst?

Wie können Sie ihrem Partner oder ihrer Partnerin dabei helfen, Sie besser kennenzulernen? Wie können Sie mehr über ihren Partner oder ihrer Partnerin erfahren?

Denken Sie an eine Situation, in der Sie jemanden geholfen haben. Nehmen Sie erneut die Gefühle wahr, die Sie dabei hatten.

Welche kurze Aktivitäten geben Ihnen Kraft, weil sie eine Bedeutung für Sie haben und Ihnen Spaß machen?

Welche Erfahrungen oder welche Menschen haben zu Ihrem Glücksgefühl beigetragen?

Welche inneren oder äußeren Faktoren halten Sie davon ab, glücklich zu sein?

Haben Sie Erfahrungen gemacht, die Sie dazu veranlassten, Ihre Prioritäten neu zu bestimmen? Was hat sich aufgrund Ihrer neuen Einsichten verändert?

In welchen Bereichen oder bei welchen Aktivitäten haben Sie das Gefühl, aus Zeitdruck Abstriche an Ihrem Glücksempfinden zu machen?

Wie wird sich Ihr Leben im denken und Handeln verändern, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit stärker auf Ihr Glücksgefühl richten?

(Aus: “Glücklicher” Tal Ben-Shahar)

Die 10-Prozent-Regel

Veröffentlicht in Kopf am Oktober 26, 2008 von socialtuning

Die 10-Prozent-Regel besagt, dass wenn man etwas Erlerntes nach 10 Jahren noch wissen möchte, sollte man das Erlernte nach einem Jahr noch mal auffrischen.

Wer eine Telefonnummer noch in zehn Tagen wissen will, sollte sie nach einem Tag auffrischen, sonst ist sie futsch.

Wer sein Führerscheinwissen noch in zehn Jahren parat haben will, sollte es spätestens nach einem Jahr noch mal auffrischen.

Ziele setzen

Veröffentlicht in Kopf am Oktober 26, 2008 von socialtuning

Ein einfacher Weg sich zufriedener und glücklicher zu fühlen, ist sich regelmäßig Ziele zu setzen.

Dabei sollte man einige Kriterien beachten, die dazu führen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese Ziele auch erreicht werden. Diese wären…

1. Positiv formuliert

Das Gehirn kann keine Negationen verarbeiten. Sagt man: Denk bitte nicht an einen Rennwagen“, dann wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest kurz an einen Rennwagen denken.

Beispiel: Bei meinem nächsten Referat möchte ich nicht mehr so schnell und leise reden. Bei meinem nächsten Referat möchte ich laut und deutlich sprechen.

2. Keine Vergleiche

Zielformulierungen sollten keinen Vergleich zu bisherigen Ereignissen oder anderen Personen herstellen.

Beispiel: Bei meinem nächsten Referat möchte ich besser sein als … . Bei meinem nächsten Referat möchte ich durch Zwischenfragen das Publikum miteinbeziehen und meine Grafiken übersichtlich gestalten.

3. Konkretion, Präzision, Timing und Kontext

Das Ziel sollte konkrete Hinweise enthalten, was wie wann und evtl. mit wem genau geschehen soll.

Beispiel: Ich möchte gerne geduldiger sein. Ich möchte gerne bei der nächsten Diskussion mit meinem Partner vor jeder Äußerung tief durchatmen und mir so einen Moment zum Nachdenken geben.

4. Realistisch

Ziele sollten immer realistisch formuliert werden.

Beispiel: Ich möchte in 4 Monaten 40 kg abnehmen. Ich möchte in 2 Monaten 4 kg abnehmen.

5. Einfach und überschaubar

Ziele sollten nicht zu groß oder zu kompliziert formuliert werden. Man kann z.B. große ambitionierte Ziele in kleinere überschaubare Unterziele zerlegen.

Beispiel: Ich möchte mein Studium in drei Jahren abschließen. Ich möchte in diesem Semester 5 Scheine machen.

6. Kurze messbare Feedback-Schleifen

Beispiel: ich möchte meinen Umsatz in 2 Jahren um 33% steigern. Ich möchte meinen Umsatz in 3 Monaten um 4% und in 6 Monaten um 8% steigern.

7. Selbst kontrollierbar

Bei richtig formulierten Zielen spielt man eine aktive Rolle und ist nicht abhängig von äußeren Umständen.

Beispiel: Ich möchte beliebter werden. Ich werde an mir arbeiten um liebenswerter zu werden.

8. Repräsentieren

Wie sieht das Leben aus, wenn das Ziel erreicht wurde. Was verändert sich an einem selbst? Je genauer und phantasievoller diese Vorstellung ist, desto besser.

9. Konseqzenzen beachten

Zum Schluss eines der wichtigsten Kriterien für das Erreichen von Zielen.Zielsetzungen bringen Veränderung in das Leben. Ein Ziel mag attraktiv erscheinen, aber ist man auch bereit alle Konsequenzen in Kauf zu nehmen? Es mag attraktiv klingen das Studium unter der Regelstudienzeit abzuschließen, aber welche Belastungen erwarten einen dadurch in jedem einzelnen Semester über mehrere Jahre?

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger. Seneca



Richtig Spicken

Veröffentlicht in Hand am September 7, 2008 von socialtuning

- präparierte Schmierblätter auslegen

- Spickzettel im Schuh verstecken und auf dem Klo lesen

- Butterbrotpapier oder Verpackungen beschriften

- Poster im Klassenzimmer oder Hörsaal groß beschriften. Die Aufsicht schaut nur auf die Prüflinge.

(Aus: “Neon” – Ausgabe September 2008)

Bahnkontrolleure erkennen

Veröffentlicht in Kopf am September 7, 2008 von socialtuning

- Sie sind nie alleine unterwegs, steigen aber durch verschiedene Türen ein und suchen dann kurz Blickkontakt zueinander.

- Es gehört immer eine männliche Person dazu, die groß und kräftig ist.

- Kontrolleure haben meist eine kleine Tasche dabei.

- Sie tragen keine Anzüge sondern eher Jeans und Turnschuhe.

(Aus: “Neon” – Ausgabe September 2008)

Die Eisenhower-Methode (richtig Aufräumen)

Veröffentlicht in Hand am September 7, 2008 von socialtuning

Teilen sie ihren Tisch oder Fußboden in 4 Felder. Dann arbeiten sie sich systematisch durch den Stapel der zu ordnenden Unterlagen auf ihrem Schreibtisch.

1. Feld: Wegwerfen! Hierhin kommt alles, was weggeschmissen werden kann (alte Reiseprospekte, Grußkarten, Zeitschriften, Gebrauchsanleitungen alter Geräte, alte Briefe).

2. Feld: Delegieren! Hierhin kommt alles, was andere für sie erledigen können.

3. Feld: Wichtig! Hier liegt alles, was in nächster Zeit dringend erledigt werden muss. Welche ersten 2-3 Schritte sind notwendig, um die Aufgabe zu erledigen? Bei diesem Stapel besonders geizig sein.

4. Feld: Quickie! Hier kommen die Unterlagen hin, die sie erledigen können, während sie beim Aufräumen sind. dies geht mit: 1) dem Telefon 2) per Fax oder 3) in den richtigen Ordner ablegen.

Die Eisenhower-Methode funktioniert,wenn man sich an drei Regeln hält:

-keine Zwischenhaufen bilden

-jedes Papier einmal anfassen

- keine zusätzlichen Felder bilden

(Aus: “simplify your life” – Tiki,Küstenmacher)

Elf, Zwölf

Veröffentlicht in Kopf am September 7, 2008 von socialtuning

Warum zählt man einundzwanzig, zweiundzwanzig, aber nicht einszehn, zweizehn? Warum haben wir eigene Wörter für elf und zwölf?

Die Antwort liegt in der germanischen Sitte, Gegenstände für Kauf und Verkauf in Zwölferpacks zu bündeln. Warum aber handelten die Germanen mit einem Dutzend (dem Gros) und dem Schock (=60)?

Eine Erklärung ist, dass man ein Zehnerbündel nur halbieren und fünfteln kann, das Dutzend dagegen halbieren, dritteln, vierteln und sechsteln.

(Aus: “Duden – Auf gut Deutsch!”)

Die magische 7!

Veröffentlicht in Hand am Juni 26, 2008 von socialtuning

Die Kapazität unseres Bewusstseins ist sehr begrenzt. Deswegen können wir nur einige wenige Informationseinheiten bewusst aufnehmen. Der Psychologe Georg A. Miller hat bereits in den 50er Jahren festgestellt, dass der Mensch nur maximal 5 bis 9 Informationen (chunks) aufnehmen kann.

In der Praxis kann dies z.B. folgendermaßen genutzt werden:

- Die gesamte Information (z.B. ein Vortrag) in weniger als 7 Einheiten unterteilen.

- Je komplizierter die Information, desto weniger chunks verwenden.

- Chunks bzw. Einheiten können sein: Unterstreichungen, Cluster, Absätze, Aufzählungen, Farben, Formen, etc.

- Anstatt 12 Dinge aufzulisten, lieber 2mal6-Aufzählungen.

- Durch Sorgen und Beschwerden und auch durch die bewusste Ausführung einer Handlung werden bereits einige chunks belegt.

Einige praktische Beispiele:

- Versuchen Sie, sich diese Zahl in 10 Sekunden einzuprägen: 25081989771320349

Dies ist schwierig, da 17 chunks vorhanden sind. Unterteilt man die Zahlen allerdings in sinnvolle Einheiten, fällt es leichter: Am 25.08.1989 feierten wir den 77. Geburtstag von Opa. Wir haben 13 Zimmer für 20 Gäste. 34 Gäste fahren wieder nach Hause. Am nächsten Morgen wurden 9 Kopfschmerztabletten verteilt.

- Einkaufsliste (unsortiert): Milch, Eier, Schwarzbrot, Schinken, Käse, Bananen, Croissants, Butter, Brötchen, Bier, Wasser, Äpfel, …

Einkaufsliste (sortiert): Getränke: Milch, Wasser, Bier Obst: Bananen, Äpfel Backwaren: Schwarzbrot, Brötchen, Croissants, Mehl, Eier Brotbelag: Schinken, Käse

(Aus: “simplify your life” – Tiki,Küstenmacher)