Tips zum Vortrag

  • Pausen sind ein effektvolles Stilmittel, um Spannung in einen Vortrag einzuflechten, auch wenn die gefühlte Zeit dem Sprecher wie eine Ewigkeit vorkommen mag. Die Wirkung der Pausen gibt dem Zuhörer Zeit, Informationen zu verarbeiten, Spannung zu erzeugen und Unaufmerksame wieder einzufangen.
  • Da sich die geschriebene und die gesprochene Sprache unterscheiden, bieten sich bei einem Vortrag kurze Sätze an.
  • Um Eindruck zu schinden versuchen Redner manchmal, mit umständlichen Formulierungen und ungewöhnlichen Fremdwörtern ihren Vortrag zu verbessern, Dies sollte man grundsätzlich vermeiden (Fachwörter wenn angemessen, Fremdwörter wenn kein besseres deutsches Synonym vorhanden ist, Modewörter vermeiden).
  • Ein Vergleich und/oder ein Beispiel aus der Praxis helfen den Zuhörern, theoretische Zusammenhänge besser zu erfassen. Im Idealfall sollten eigene Erfahrungen genannt werden.
  • Lachen stellt eine wunderbare Verbindung zwischen dem Redner und seinem Publikum dar. Leider ist es nicht jedem gegeben, Humor in einen Vortrag einzubauen. Hier ein paar einfache Prinzipien für den richtigen Einsatz von Humor: passend zum Vortrag/nicht verletzend und hämisch/Vorsicht bei spontanen Witzen/kurz und knapp
  • Wenn Sie einen Vortrag/Referat halten entsteht manchmal eine Barriere zwischen Ihnen und dem Publikum. Diese kann mit Wir-Sätzen überbrückt werden. Beispiel:“Ich erkläre euch dies jetzt an einem Beispiel!“ Besser: „Betrachten wir dazu ein Beispiel.“
  • Ein längerer Vortrag kann durch rhetorische Fragen aufgelockert werden. Beispiel: „Was lernen wir daraus?“ (Hier kombiniert mit einem Wir-Satz)
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