Die 5 häufigsten Probleme beim Sprechen!

 
1) zu leise Sprechen
Übung:
1. Dreimal tief durchatmen.
2. Kassettenrekorder oder Mikrophon am Computer angeschlossen drei Schritte entfernt aufstellen.
3. Folgenden Satz mit Alltagsstimme sprechen: „Ich kann dies sagen ohne zu schreien und werde gehört!“
4. Das Ergebnis anhören.
5. Alle Schritte wiederholen und dabei das Volumen anheben ohne zu schreien.
6. Alle Schritte wiederholen und dabei 6 Schritte entfernt stehen.
7. Alle Schritte wiederholen und dabei 9 Schritte entfernt stehen. Wie sieht deine Gesichtsmimik aus? Kannst du dies tun und dabei lächeln?
Achte bei dieser Übung immer auf die richtige Atmung.
 
 
 
2) zu schnell Sprechen
Übung:
1. Aufrecht hinsetzen und tief durchatmen, Kassettenrekorder oder Mikro wie oben bereit halten.
2: Folgenden Satz mit der normalen Stimme aufnehmen:“Ich werde nicht mehr zu schnell sprechen und all meine Wörter in einem Atemzug zusammenpacken. Da ich so viele Gedanken in meinem Kopf habe, versuche ich alle auszusprechen. Ich habe Angst, dass, wenn ich eine Pause mache, mir die Leute nicht mehr zuhören.“
3. Die Aufnahme anhören und genau darauf achten, was man verstehen kann und welche Wörter verschluckt wurden.
4. Wiederhole die Aufnahme mit einer übertrieben deutlichen Aussprache und mit Pausen zwischen jedem Wort. Auch wenn dies unnatürlich klingt, wiederhole die Übung mit deutlicher Aussprache von jedem Wort und Pausen zwischen den Wörtern.
 
 
 
3) „Gehirnpupser“
Ähm, nun, Gehirnpupser sind, naja, schwer loszuwerden, so, weißte, also, wirklich, echt jetzt, ähh, eigentlich, irgendwie, na, schon, verstehste?!
Übung:
1. Nimm ein Gespräch mit einem Diktiergerät oder Kassettenrekorder auf (Telefonat oder beliebiger Small-Talk).
2. Hör dir die Aufnahme an und notiere auf einem Blatt Papier ALLE Gehirnpupser.
3. Lies deine Gehirnpupser LAUT vor um ein Bewusstsein für diese Wörter zu bekommen.
4. Bevor du in Zukunft anfängst zu sprechen kannst du vorher einen Moment inne halten und genau darüber nachdenken WAS du sagen willst.
 
 
 
4) zu monotones Sprechen
Niemand hört gerne einer monotonen Stimme zu!
1. Find eine einfache und kurze Geschichte (Geschichten für Kinder sind besonders gut geeignet).
2. Nimm dir einen Kassettenrekorder und nimm dich selber auf, während du die Geschichte vorliest.
3. Hör dir deine Geschichte an und spiel sie einer weiteren Person vor.
4. Achte im Fernsehen auf Gastgeber, Comedians und Moderatoren. Achte darauf, wie sie mit der Geschwindigkeit, der Höhe und der Betonung arbeiten.
5. Zurück zu deiner Geschichte: Nimm sie erneut auf und übertreibe ruhig mit der Geschwindigkeit, der Höhen und Tiefen und der Betonung.
 
 
 
5) Standpunkte aussprechen
1. Nimm auf Band auf wie du versuchst, irgendeine imaginäre Person davon zu überzeugen etwas zu tun, was die Person nicht möchte.
2. Hör dir deine Aufnahme an und achte darauf, wie deine Stimme am Satzende hochgeht.
3. Die Betonung am Ende unserer Sätze ist sehr wichtig (vor allem für Männer). Ist der Klang am Ende höher wirkt es schnell wie eine Frage oder unsicher.
4. Achte darauf, dass die Betonung am Ende vom Satz runtergeht.
5. Wiederhole deine Rede und achte darauf Fragen zu vermeiden und klare Ansagen zu äußern.
 
 
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