Gut gemeinte Ratschläge?

In dem Moment, in dem man jemanden einen Ratschlag gibt, entsteht eine Hierarchie. Der Ratgebende ist automatisch höher gestellt als der Empfänger.

Folgendes Beispiel: Ein Freund spricht darüber, dass ihm sein Job nicht mehr gefällt. Die meisten Menschen neigen an dieser Stelle zu gut gemeinten Ratschlägen, wie z.B.: „Sprich mit deinem Chef!“ oder „Such dir einen anderen Job!“.

Der Psychologe Carl Rogers hat herausgefunden, dass diese Ratschläge den gegenteiligen Effekt auslösen. Die Person, die ihn erhält, verschließt sich.

Besser ist es, seine Situation anzuerkennen und seine Formulierungen zu spiegeln.

Beispiel: „Du fühlst dich nicht wohl bei der Arbeit. Das muss sehr schwierig für dich sein.“

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Person auf diesem Weg von selbst die Lösung erkennt.

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