Ich hab (keine) Zeit!

„Keine Zeit haben“ ist ein Phänomen unserer Gesellschaft.

Hat man wirklich keine Zeit oder sind andere Dinge wichtiger? Ist es eine gut funktionierende Alltagslüge, wenn man jemanden nicht sehen möchte oder lügt man sich selbst an?

Hier ein paar Ideen, die Zeit sparen:

– Diverse Tätigkeiten des Alltags in bestimmten festen Rhythmen zu bestimmten Zeiten (E-mail einmal am Tag; Einkaufen und Aufräumen einmal die Woche; Finanzen, Rechnungen und Überweisungen einmal im Monat kontrollieren, etc.) erledigen.

Batching: Bestimmte „Besorgungen in der Stadt“ ansammeln und alle auf einmal erledigen anstatt mehrmals die Woche in die Stadt zu fahren. Bürokram/Ablage ansammeln und in einem Rutsch erledigen anstatt einen Tag Finanzen kontrollieren, einen anderen Tag Briefe zu schreiben und am dritten Tag die Ablage wegzuheften. Im Internet lieber in einem Rutsch die Recherche zu einem bestimmten Thema, die E-mail checken und die Blogeinträge schreiben. Der Setup-Aufwand ist somit nur einmal vorhanden.

One Task per Day: Anstatt lange „To Do“-Listen zu notieren, die wahrscheinlich nicht alle erledigt werden, lieber genau 1 Aufgabe am Tag zu 100% erledigen.

Informationsdiät: Auf Nachrichtensendungen, Frühstücksfernsehen, Nachrichtenmagazine und Tageszeitung (wenigstens ein paar Tage) komplett verzichten. Das Handy für wenigstens ein paar Stunden am Tag ausschalten. Die Fähigkeit der selektiven Ignoranz ist Gold in Bezug auf Zeitgewinn und die Gefahr der Reizüberflutung. Falls das Gefühl entsteht etwas zu verpassen: Bei jedem Small-Talk die Frage stellen: „Was gibt´sNeues in der Welt?“ Während man am Kiosk vorbeiläuft die Schlagzeilen lesen. Eine weitere Möglichkeit sind die 4-6 Nachrichtenzeilen auf der Startseite im Videotext, da dort alles auf den Punkt formuliert wird.

– „Mal eben“ ins Internet gehen oder „kurz mal“ den Fernseher einschalten ist ein 100%-iger Zeitkiller. Grundsätzlich ist es in Ordnung sich vor dem Fernseher oder dem Computer berieseln zu lassen … wenn man diese „Zeit hat“.

– Bei allem was man tut sich immer Fragen:“Bin ich gerade produktiv oder einfach nur beschäftigt?“ Oder auch: „Erfinde ich gerade Dinge um Wichtigeres zu vermeiden?

(Aus: “The 4-Hour Workweek” – Timothy Ferriss)

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