Wissenschaftliche Revolutionen

Neue Ideen werden häufig als Bedrohung wahrgenommen. Es gibt eine lange Liste von Märtyrern, die den Ideen der freien Forschung zum Opfer fielen.

Jede wissenschaftliche Revolution brauchte eine gesamte Generation, um alte Weltsichten zu stürzen. Ältere Wissenschaftler lassen sich ungern zu neuen Paradigmen bekehren. Sie klammern sich lieber an ihre alten Prägungen.

Die Revolution der neuen Ideen ist dann abgeschlossen, wenn eine zweite Generation, die nicht mehr an den alten Prägungen klebt, in der Lage ist das alte Modell mit dem neuen Modell zu vergleichen und rational entscheiden kann, dass das neue Modell mehr Sinn ergibt.

(siehe auch: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ von Thomas Kuhn)

(Aus: “Der neue Prometheus” – Robert Anton Wilson)

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