Die Vorliebe für Unglück

Die Gefühle Glück und Unglück, Lust und Unlust, dienen aus biologischer Sicht dazu unseren Organismus in dem Betriebssystem zu stabilisieren, in dem er am besten funktioniert. Daher überwiegt die Bedeutung von Schmerz fast immer gegenüber allen anderen Affekten.

Negative Gefühle werden intensiver erlebt als positive Gefühle. Man wird leichter durch einen traurigen Film traurig als dass einen eine Komödie fröhlich stimmt.

Evolutionär gesehen haben unsere Vorfahren eher beim Abendessen überlebt, wenn die Gefühle Angst, Trauer und Wut (z.B. ausgelöst durch ein Rascheln im Busch eines Fleischfressers) stärker waren als der Wunsch, den Hunger durch die Jagdbeute zu stillen.

Schlechte Nachrichten ergeben größere Schlagzeilen als gute Nachrichten.

Verluste tun mehr weh als Gewinne in gleicher Höhe Freude bereiten.

Man vermeidet eher das Risiko als das Glück zu suchen!

(Aus: “Die Glücksformel” – Stefan Klein)

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