Rollstuhl und Lottogewinn

Unser Gehirn neigt dazu die Folgen von positiven und negativen Entwicklungen maßlos zu überschätzen!

Bei einer Studie wurden Menschen gefragt, wie sie ihre Lebenszufriedenheit einschätzen würden, wenn sie im Lotto gewinnen würden oder nach einem Unfall querschnittsgelähmt wären. Es wurden hierbei nicht nur „normale Menschen“ nach ihrer Lebenszufriedenheit befragt, sondern auch Lottogewinner und querschnittsgelähmte Unfallopfer.

Es stellte sich heraus, dass der Millionengewinn das Wohlbefinden nicht auf Dauer anhebt und die Folgen des Unfalls die Lebenszufriedenheit nicht in dem Maße senken, wie man es vorher erwartet hätte.

Natürlich sind die Betroffenen die ersten Wochen nach dem Ereignis euphorisch bzw. niedergeschlagen, allerdings pegelt sich die Lebenszufriedenheit nach ein paar Monaten auf ein ähnliches Niveau wie vor den Ereignissen ein.

Die Studie demonstriert, wie anpassungsfähig die Menschen sind, im Guten wie im Bösen.

(Aus: “Die Glücksformel” – Stefan Klein)

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