Produkte im Supermarkt 2

Hier ein paar beliebte Verkaufstricks aus dem Supermarkt:

– Ein möglicher Mengenrabatt verführt viele Kunden dazu mehr zu kaufen als sie benötigen. In einem Experiment wurde ein Mengenrabatt angeboten (ein Stück für 59 Cent, drei Stück für 1,99€), der keiner war. Kaum einer der Kunden bemerkte dies!

– eine künstliche Verknappung (nur heute, nur noch 7 Tage) führt zu besseren Verkaufszahlen. Das Produkt könnte ja bald ausverkauft sein.

– ein hoher Vergleichspreis führt zu dem Gefühl, den regulären Verkaufspreis als günstig zu empfinden. Es muss nur eine teurere Variante daneben angeboten werden.

– Stehen drei ähnliche Produkte zur Auswahl – mit unterschiedlichen Preisen und Ausstattung – entscheidet man sich häufig für die goldene Mitte.

– Die 99er Preise, oder auch gebrochene Preise, wirken besonders stark bei bestimmten Preisschwellen. Ein Produkt für 9,99€ wirkt überpropotional billiger als für 10€.

Gratisproben und Probefahrten lohnen sich für die Verkäufer, da wir Kunden uns verpflichtet fühlen etwas zu kaufen, wenn uns vorher etwas geschenkt wurde.

Mogelpackungen und krumme Füllmengen können dazu führen, dass der Kunde bei gleichem Preis weniger Menge erwirbt. Im Jahr 2007 hat das Europäische Parlament die einheitlichen Verpackungsgrößen für Lebensmittel abgeschafft, die in Europa seit den 1970er-Jahren galten. Ab 2009 dürfen z.B. anstelle der bisher üblichen 500-Gramm-Kaffeepackungen auch solche mit 475 Gramm stehen.

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